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03.12.2020 Carsten Kaletta

Deutsche Bank: Investmentsparte auf dem Weg zur alten Stärke

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Deutsche Bank

Die Deutsche Bank befindet sich in einem tiefgreifenden Umbruch. Der Sparkurs wurde jüngst sogar verschärft. So soll das Filialnetz noch stärker schrumpfen als gedacht. Aber auch auf der Ertragsseite scheint es mit Blick auf die Investmentsparte vorwärts zu gehen.

Konkret: Kreisen zufolge dürfte Deutsche Bank-Vorstandschef Christian Sewing in der kommenden Woche den Ausblick für diesen Geschäftsbereich anheben, wie die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag berichtete. Sewing werde auf dem Investorentag am 9. Dezember wohl die Entwicklung der Wertpapiersparte hervorheben: Diese sei auf gutem Wege, die Ertragserwartungen für 2022 zu übertreffen.

Gerade das florierende Kapitalmarktgeschäft hatte der Deutschen Bank zu dem überraschend hohen Gewinn im (vergangenen) dritten Quartal verholfen. Zugleich dürften die Ziele anderer Geschäftsbereiche gestutzt werden. Vor allem im Privatkundengeschäft läuft es angesichts des hohen Kostendrucks (noch) nicht. So rutschte man in diesem Segment in die roten Zahlen: Nach einem Vorsteuergewinn von 121 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum fiel ein Verlust von vier Millionen Euro im Sommerquartal an. 

Deutsche Bank (WKN: 514000)

DER AKTIONÄR ist positiv für den Branchenprimus gestimmt. Die Deutsche-Bank-Aktie, die heute gegen den Markttrend zulegen kann, schickt sich an, kurzfristig die wichtige 10-Euro-Marke zu überwinden. Das wäre ein Kaufsignal für potenzielle Neueinsteiger. Investierte Anleger bleiben dabei und setzen einen Stopp-Kurs bei 6,50 Euro. 

(Mit Material von dpa-AFX)