14.05.2015 Thorsten Küfner

Deutsche Bank: Das erwarten die Experten

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Deutsche Bank
Trendthema

Die Aktie der Deutschen Bank hat sich zuletzt weiter volatil gezeigt, bewegte sich aber dabei lediglich in einer Seitwärtsrange um die Marke von 29 Euro. Nun stellen sich viele Anleger die Frage, ob die Papiere von Deutschlands größter Privatbank damit günstig bewertet sind oder zu teuer. Ein genauerer Blick auf die Gewinnschätzungen der Analysten bietet sich hier an.

Derzeit gehen die Analysten davon aus, dass die Deutsche Bank im laufenden Jahr Einnahmen in Höhe von 34,1 Milliarden Euro generieren dürfte. Der Nettogewinn soll sich auf 2,2 Milliarden Euro belaufen, was 1,57 Euro pro Anteilschein entsprechen würde. Für das kommende Jahr wird mit leicht steigenden Erträgen (34,2 Milliarden Euro) gerechnet. Wegen niedrigerer Kosten (vor allem niedrigerer Rechtskosten) soll das Nettoergebnis den Prognosen der Experten zufolge auf stattliche 4,1 Milliarden Euro beziehungsweise 2,99 Euro je Aktie klettern. Für 2017 wird aktuell sogar ein Überschuss von 5,3 Milliarden Euro (3,70 Euro pro Anteilschein) erwartet.

Schnäppchen im Sektor

Mit einem Kurs-Buchwert-Verhältnis von 0,6 und einem 2016er-KGV von 10 ist die Aktie der Deutschen Bank eines der Schnäppchen im europäischen Bankensektor. Langfristig orientierte Anleger können daher das aktuelle Kursniveau zum Einstieg nutzen und auf eine Neubewertung setzen. Der Stoppkurs sollte bei 24,50 Euro platziert werden.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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