Die Millionenchance – finanzielle Freiheit beginnt hier
Foto: Deutsche Bank
19.09.2019 Alicia Höfler

Deutsche Bank: Bad Bank – ein Tropfen auf den heißen Stein?

-%
Deutsche Bank

Die Deutsche Bank plant erneut Wertpapiere in die interne Bad Bank auszulagern. Dabei soll es sich vor allem um langlaufende verlustbringende Derivate handeln. Insidern zufolge könnten Milliarden an die Credit Release Unit fließen. Vorausgesetzt, es werden Käufer gefunden.

Die Meldung der Nachrichtenagentur Reuters wurde vom Sprecher der Deutschen Bank bislang nicht bestätigt. Ein sukzessiver Verkauf der toxischen Wertpapiere kann im Idealfall Kapital freisetzen und die Kapitalquote der angeschlagenen Bank verbessern. Da das Zeitziel bis 2022 eng gesteckt ist, dürfte die Bank aber einige Risikopositionen nur mit Abschlägen loswerden – das würde bilanzschmälernd wirken.

Die Aktie zählt zu den heutigen Tagesgewinnern. Bereits seit zwei Wochen hält sich der Kurs über der 200-Tage-Linie, die bei 7,17 Euro verläuft. Knüpft die Deutsche Bank an den Aufwärtstrend an, ist das nächste Kursziel das Jahreshoch bei 8,17 Euro. Gelingt dies nicht, droht Gefahr an der 7,30-Euro-Marke.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Langfristig kann allein die partielle Bereinigung durch das Ausrangieren der faulen Kredite die verlustbringende Bank auch nicht retten. Dazu sind tiefgreifende Strategieänderungen nötig. Anleger müssen sich auf einen langlebigen Umbau einstellen. Kurzfristig können Trader von der Einführung des Staffelzinsmodells profitieren.

Behandelte Werte

Name WKN
Isin
Wert Veränderung
in %
Deutsche Bank 514000
DE0005140008
- €

Buchtipp: Stock-Picking mit Nebenwerten

Jeder Anleger kennt die Werte aus den großen Indizes. Außerhalb von DAX, MDAX und TecDAX nimmt die Coverage jedoch drastisch ab. Schon im SDAX werden nicht alle Titel regel­mäßig analysiert und wenn, dann nur von wenigen Experten. In ihrem zeitlosen, nun unverändert neu aufgelegten Klassiker „Stock-Picking mit Nebenwerten“ zeigt die im September 2020 verstorbene Börsenexpertin Beate Sander, wie Anleger erfolgreich auf die Suche nach interessanten Nebenwerten gehen können. Die Small-Cap-Indizes einfach durch Zertifikate nachzubilden dürfte angesichts der vergangenen Kurssteiger­ungen nicht mehr lohnend sein. Die gezielte Auswahl aussichtsreicher und unterbewerteter Papiere wird aber lukrativ bleiben. Dafür liefert Beate Sander gewohnt eloquent und kompetent das nötige Rüstzeug.
Stock-Picking mit Nebenwerten

Autoren: Sander, Beate
Seitenanzahl: 304
Erscheinungstermin: 15.07.2021
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-785-8