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28.06.2019 Leon Müller

Deutsche Bank-Aktie: Hier schlägt sie die Commerzbank

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Deutsche Bank

Noch bis vor wenigen Tagen war die Rangordnung klar definiert: Top-Verlierer Deutsche Bank vor Verlierer Commerzbank. Dann hat sich das Bild gewandelt. Auf Wochensicht hat die Aktie der Deutschen Bank jene der Commerzbank outperformt – und zwar überdeutlich. Der Grund? Nicht ganz so offensichtlich, wie man annehmen könnte. Jetzt kommt es auf die nächsten Stunden und Tage an. 

Damit haben sprichwörtlich nur die wenigsten gerechnet: Die Deutsche Bank hat den Stresstest der US-Notenbank Federal Reserve mit Bravur bestanden. Das Ausmaß dieser Überraschung spiegelt sich im heutigen Kursverlauf wieder: Die Aktie von Deutschlands – gemessen an der Bilanzsumme – größter Bank legt sprunghaft zu, gewinnt an der Spitze der DAX-Gewinnerliste rund drei Prozent. Diese Entwicklung deutete sich bereits gestern unmittelbar nach Bekanntgabe der Stresstest-Ergebnisse nach US-Börsenschluss an. 

Commerzbank schwächer

Die Reaktion der Marktteilnehmer führt mitunter dazu, dass die Deutsche Bank-Aktie jene der Commerzbank auf kurze Sicht klar outperformt. Ein Bild, an das sich Anleger erst noch gewöhnen müssen. Immerhin war das Bild in den Wochen und Monaten zuvor umgekehrt: CoBa vorn, Deutsche Bank hinten dran. 

Deutsche Bank (WKN: 514000)

DZ Bank sorgt für weiteren Auftrieb

Für weiteren Auftrieb bei der Aktie der Deutschen Bank sorgt jetzt zudem ein Kommentar von Analystenseite. Die Experten der DZ Bank empfehlen die Aktie der Deutschen Bank neuerdings zu "Kaufen". Zuvor votierten sie noch dafür, das Papier lediglich zu "Halten". Die Neueinschätzung hat natürlich auch Folgen für das Kursziel: Es geht rauf von zuvor 6,50 Euro auf nunmehr 8,00 Euro. Damit messen die DZ-Bank-Leute dem Titel Aufwärtspotenzial von immerhin rund 17 Prozent bei.

Deutsche Bank (WKN: 514000)

Kaufsignal generiert

Kurzfristig resultiert aus dem heutigen Anstieg ein technisches Kaufsignal mit dem Überschreiten der 50-Tage-Linie einerseits, und dem Überwinden des Januar-Tiefs andererseits. 

Trader können dieses zum Einstieg nutzen und mit einer ersten kleinen Position auf eine Fortsetzung der überfälligen Gegenbewegung spekulieren. Längerfristig orientiere Anleger sollten angesichts der großen operativen Herausforderungen dagegen weiter an der Seitenlinie bleiben und eine Bestätigung des jungen Aufwärtstrends abwarten.