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08.12.2020 Marion Schlegel

DAX rettet sich ins Plus, MDAX und SDAX mit neuen Rekordständen – diese Aktien stehen im Fokus

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DAX

Der DAX hat am Dienstag im späten Handel noch einmal etwas Auftrieb bekommen und gerade so im Plus geschlossen. Eine positive Nachricht zum Impfstoff des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca half dem deutschen Leitindex zunächst auf sein Tageshoch bei knapp unter 13.300 Punkten, ins Ziel ging der DAX dann mit 13.278,49 Punkten und plus 0,1 Prozent.

DAX (WKN: 846900)

Der MDAX der mittelgroßen Werte lief dem DAX einmal mehr den Rang ab. Er stieg im späten Handel auf ein weiteres Rekordhoch und schloss mit einem Zuwachs von 0,6 Prozent auf 29.653,86 Punkten. Während der DAX schon seit rund vier Wochen um die 13.300er-Marke pendelt, legte der MDAX in dieser Zeit kontinuierlich zu. Dies gilt auch für den Nebenwerteindex SDAX, der an diesem Dienstag mit plus 0,5 Prozent auf einem Rekordhoch von 14.034,38 Zählern den Tag beendete.

MDAX (WKN: 846741)

Unter den Einzelwerten am deutschen Aktienmarkt waren die Aktien von BASF unter den Favoriten mit plus 1,4 Prozent. Der Chemiekonzern darf sein auf Farbpigmente spezialisiertes Tochterunternehmen Colors & Effects unter Auflagen an den japanischen Konzern DIC verkaufen. Zudem gab es eine positive UBS-Studie. Analyst Andrew Stott empfiehlt die Aktie nun zum Kauf.

Im MDAX besetzten Hella den ersten Platz mit plus 8,3 Prozent. Der Automobilzulieferer hatte nach einem überraschend starken zweiten Geschäftsquartal bereits am Vorabend nach Börsenschluss die Prognose angehoben.

Gar nicht gut an kamen dagegen die Aussagen der Compugroup zum neuen Jahr. Zwar rechnet der auf Arztpraxen und Apotheken spezialisierte Softwareanbieter 2021 mit einem noch stärkeren Wachstum, doch die dafür geplanten Investitionen drücken auf die Marge. Experte Andreas Wolf von Warburg Research reagierte prompt und strich nach dem zuletzt guten Lauf der Aktien seine Kaufempfehlung. Die Compugroup-Papiere büßten ganz hinten im MDAX 10,3 Prozent ein.

(Mit Material von dpa-AFX)

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