16.11.2016 Thomas Bergmann

DAX-Anleger vor Herbstdepression - Ausbruch lässt warten

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DAX
Trendthema

Ein neuer Tag vergeht, an dem der deutsche Leitindex den Sprung über die Marke von 10.800 Punkten wohl nicht schaffen wird. Trotz positiver Vorgaben aus New York – der Dow Jones befindet sich weiter auf Rekordkurs – und Asien warten die Bullen weiter auf den endgültigen Ausbruch nach oben und eine Jahresendrallye.

Die Anleger in den USA sind wegen den kommenden Infrastrukturinvestitionen der Trump-Regierung in Kauflaune und schichten von Anleihen auf Aktien um. Mit dem Blick auf die zukünftige Fiskalpolitik des neuen Präsidenten beginnen die ersten Investoren aber nun damit, ein Szenario schneller steigender Zinsen in den USA durchzurechnen.

Viertes Top vor Vollendung?

Der DAX ist jetzt schon mehrmals an der Marke von 10.800 Punkten gescheitert. Würde er jetzt erneut deutlich unter 10.700 Zähler abkippen, besteht die Gefahr eines vierten Tops und damit eines Rücksetzers an den unteren Rand des nervenzermürbenden Sägezahnmarktes zwischen 10.200 und 10.800.

Noch ist aber das bisherige Jahreshoch von 10.828 Punkten in Schlagdistanz. Auf Schlusskursbasis müsste der DAX gar nur die Marke von 10.761 Zählern überwinden. DER AKTIONÄR bleibt daher im Schein mit der WKN DGH1JE investiert. Der Stoppkurs wurde kurz nach dem Einstieg auf 10,30 Euro nachgezogen.

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Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

Bekannt wurde er mit Langfriststrategien. Doch in seinem neuen Buch widmet sich Börsenexperte Thomas Gebert nun Kurzfriststrategien: Wie bekommt man die kurzfristigen Bewegungen der Aktienkurse in den Griff? Der Schlüssel liegt einerseits in einer speziellen Deutung der Candlestick-Charts, mit denen sich relative Stimmungsextreme diagnostizieren lassen, und andererseits in einem bestimmten Rhythmus, in dem die Kurse schwingen. Die Kombination, auf den emotionalen Umschwung zu warten und ihn zum richtigen Zeitpunkt zu erkennen, macht es möglich, die unmittelbare Richtung des DAX einzuschätzen. Gebert erklärt zudem, wie er zu seiner überaus treffsicheren 2-Wochen-Prognose in seinem beliebten „GebertBrief“ kommt.

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