04.03.2019 Börsen. Briefing.

Das war heute wichtig: Tesla vollendet SEXY | Wirecard: News | Bayer-Chef spricht, Aktie steigt| Deutsche Bank: Wende? | Evonik: Milliarden-Deal | Lufthansa: 3 Buchstaben, 1 Problem | BVB verpatzt 70 Millionen Euro

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Deutsche Bank
Trendthema

Stark gestartet, schwach geendet: Der DAX hat den ersten Handelstag der Woche mit Verlusten beendet. Die Bullen konnten den Tanz mit der 11.600er-Marke nicht für sich entscheiden. Letztlich schloss das deutsche Börsenbarometer nahezu unverändert. Bei einzelnen Werten hingegen war sehr viel mehr Musik drin, sowohl in Dur wie auch in Moll.

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Tesla-Chef Elon Musk vollendet SEXY

Der Chef des US-amerikanischen Elektroautopioniers Tesla Elon Musk beweist mit seiner Ankündigung eines neuen Modells Humor und Weitsicht zugleich. Tesla wird am 14. März sein neues Model Y vorstellen. Unter Berücksichtigung der bisherigen Fahrzeug-Palette ergibt sich aus Model S, 3 (ursprünglich E) und X am Ende das Wort „sexy“. Zumindest im frühen New Yorker Handel wollten Anleger der Aktie dieses Attribut nicht bescheinigen – und haben so für weitere Verluste gesorgt.

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Wirecard: News zum operativen Geschäft

Keine Kunden, kein Geschäft? Es gibt Stimmen, die Wirecard zu viel Optimismus attestieren. Berichte diesbezüglich sorgten in der Vergangenheit immer wieder für Diskussionen um Kundenzahlen und –Volumina. Fakt ist:  Allein in den vergangenen zwei Wochen gab Wirecard vier neue, große Deals bekannt. Anders gesagt: Laut Wirecard läuft das operative Geschäft einfach weiter. Die Aktie kommt dennoch nicht in Schwung, zählte heute sogar wieder zu den schwächeren Werten im DAX. Das hat weniger mit den News als viel mehr mit Rajah & Tann zu tun. Auf den Bericht der Compliance-Kanzlei warten Anleger noch immer.

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Bayer-Chef Werner Baumann gibt beachtenswertes Interview

Bayer-Chef Werner Baumann hat in einem beachtenswerten Interview mit der Welt am Sonntag einen "massiven Vertrauensverlust" beklagt. Dass er dabei nicht explizit die Bayer AG meinte, ist offensichtlich. Fakt ist allerdings: Bayer ist nach der Übernahme des US-Konzerns Monsanto einer der führenden Anbieter von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln – und bietet seither reichlich Angriffsfläche. Immerhin hat sich Bayer mit dem Monsanto-Kauf Tausende Klagen eingehandelt. Anleger schickten die Aktie heute dennoch gen Norden. Profitiert hat das Papier dabei mehr als von den Aussagen Baumanns noch von einer Meldung aus den USA.

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Deutsche Bank: Alles Makulatur?

Bei der Deutschen Bank sorgten Berichte über einen möglichen Einstieg von Qatar Investment Authority (QIA) für Wirbel. Katar zählt bereits heute zu den größten Aktionären des größten deutschen Geldinstituts. Eine Aufstockung könnte zur Folge haben, dass der Merger mit der Commerzbank plötzlich obsolet wird, Bundesfinanzminister Olaf Scholz seine Träume nicht verwirklich kann. Warum, lesen Sie im nachfolgenden Text.

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Evonik vor Milliarden-Deal

Evonik-Papiere waren gefragt, nachdem die Financial Times berichtete, mit Advent International habe sich ein Investor für das Methlacrylat-Geschäft des Essener Unternehmens gefunden. Der kolportierte Kaufpreis bietet dabei Raum für Fantasie.

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Lufthansa: 3 Buchstaben, 1 Problem

Für Unmut bei Airliner-Aktionären sorgte eine Meldung über die britisch-spanische Gruppe IAG (u.a. British Airways, Iberia). Betroffen waren auch Lufthansa-Papiere, die zu den größten Verlierern im DAX zählten. IAG soll mit einem niedrigeren Cashflow rechnen. Belastend auf den Sektor wirkten sich auch Pläne aus, eine Steuer auf den Luftverkehr in der EU einzuführen. IAG-Titel verloren im Londoner Handel fast fünf Prozent.

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BVB verpatzt 70 Millionen Euro

Die Aktie des Fußballclubs Borussia Dortmund wurde von Marktteilnehmern heute fallen gelassen. Der BVB patzte am Freitag in der Bundesliga gegen Augsburg. Und verpatzte damit rund 70 Millionen Euro Börsenwert. Am Ende des Tages stand ein Verlust von über zehn Prozent. 

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Ein Beitrag von Leon Müller, Chief Editor Börsen.Briefing. – dem täglichen Newsletter des Anlegermagazins DER AKTIONÄR (registrieren Sie sich kostenfrei unter www.boersenbriefing.de)

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