Heidelberg Materials hat im Geschäftsjahr 2025 operativ so viel verdient wie nie zuvor. Konzernchef Dominik von Achten führte das starke Abschneiden vor allem auf ein konsequentes Kostenmanagement zurück. Trotz weiterhin schwankender Bauaktivität in einzelnen Regionen sieht das Management in den wichtigsten Märkten eine fortschreitende Stabilisierung.
Für das laufende Jahr rechnet der DAX-Konzern mit einem weiteren Gewinnanstieg. Der Umsatz erhöhte sich um 1,4 Prozent auf 21,46 Milliarden Euro. Das bereinigte operative Ergebnis (RCO) stieg um sechs Prozent auf knapp 3,4 Milliarden Euro und entsprach damit den Markterwartungen. Neben Preisanpassungen wirkte sich auch ein laufendes Effizienz- und Sparprogramm positiv aus. Der auf die Aktionäre entfallende Nettogewinn verbesserte sich auf gut 1,9 Milliarden Euro nach rund 1,8 Milliarden Euro im Vorjahr. Für 2026 peilt der Vorstand ein bereinigtes EBIT in einer Spanne von 3,4 bis 3,75 Milliarden Euro an.
„Wir haben im vergangenen Jahr erneut gezeigt, dass wir unseren Wachstumskurs auch in einem anhaltend herausfordernden Umfeld erfolgreich fortsetzen können“, erklärte Heidelberg-Materials-CEO Dominik von Achten. Er fügte hinzu: „Unsere konsequente Ausrichtung auf striktes Kostenmanagement hat maßgeblich zu diesem hervorragenden Ergebnis beigetragen. Gleichzeitig profitieren wir von unserer diversifizierten geographischen Präsenz und dem klaren Fokus auf unser Kerngeschäft. So sind wir in der Lage, auch in volatilen Zeiten unser Wachstum zu beschleunigen. Vor diesem Hintergrund haben wir auch im vergangenen Geschäftsjahr unsere Portfoliooptimierung diszipliniert fortgesetzt und unsere Position insbesondere in wichtigen Märkten mit attraktiven Unternehmenszukäufen gezielt gestärkt."
DER AKTIONÄR ist für Heidelberg Materials ebenfalls weiterhin zuversichtlich gestimmt. Zuletzt litt die Aktie darunter, dass die Emissionsvorschriften für die europäische Zementindustrie deutlich gelockert werden könnten. Heidelberg Materials gilt in der Branche diesbezüglich aber als Vorreiter und hat bereits viel in CO2-arme Werke wie etwa im norwegischen Brevik investiert und würde dadurch praktisch bestraft werden. Anleger können abgesichert mit einem Stoppkurs bei 180,00 Euro dabei bleiben.
Heute, 07:18