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03.09.2019 Thorsten Küfner

Das Boeing-Desaster geht weiter: Was bedeutet das für TUI und die Lufthansa?

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TUI

Die Aktie von Boeing gerät im frühen US-Handel wieder einmal unter Druck. Grund hierfür ist eine Meldung, wonach das Start- und Landeverbot für die Flugzeuge des Typs 737 Max 8 noch bis Ende des Jahres verlängert werden könnte. Viele Anleger fragen sich nun, was dies für Auswirkungen für TUI und die Lufthansa hätte.


Die TUI besitzt aktuell 15 Maschinen der Reihe 737 Max 8, die sie allesamt womöglich für längere Zeit nicht nutzen kann. Dies beschert dem Konzern eine Vielzahl verschiedener Probleme und vor allem auch Kosten. Deshalb musste der Touristikriese auch seine Gewinnprognose zurückschrauben. Die Chancen stehen allerdings gut, dass der Konzern von Boeing entschädigt wird. Daher besteht kein Grund zur Panik.


TUI (WKN: TUAG00)

Lufthansa: Keine Probleme

Für die Lufthansa wären weitere Verzögerungen bei den Maschinen des Typs 737 Max 8 kein Problem: Die Kranich-Airline verfügt über keinen der betroffenen Flieger. Der DAX-Konzern setzt ohnehin hauptsächlich auf Airbus-Maschinen.

Wenn es überhaupt einen kleinen Effekt auf das Konzernergebnis der Lufthansa haben dürfte, dann wäre es ein leicht positiver, da beispielsweise Konkurrenten wie etwa Ryanair ihre Expansionspläne durch die Probleme der 737-Max-8-Flugzeuge etwas zurückschrauben müssen.


Deutsche Lufthansa (WKN: 823212)

Die Aktien von TUI und der Lufthansa bleiben nach wie vor nichts für Investoren mit schwachen Nerven. Rein fundamental betrachtet bleiben die beiden Schnäppchen für langfristig orientierte Anleger unverändert attraktiv. Wegen der aktuell eher schwachen Charts drängt sich aktuell aber vorerst noch kein Einstieg auf.