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Commerzbank: Lindner meldet sich zu Wort

Commerzbank: Lindner meldet sich zu Wort
Foto: Julian Pfadenhauer/Börsenmedien AG
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Michael Herrmann 20.09.2024, 07:58 Michael Herrmann

Nun hat sich auch Bundesfinanzminister Christian Lindner erstmals seit dem Unicredit-Vorstoß zur Commerzbank geäußert. Er bekräftigte dabei die Ausstiegspläne des Bundes – wenn auch ohne Zeitrahmen. Neu eingestiegen ist die Commerzbank derweil in das Geschäft mit den Kryptowährungen Bitcoin und Ether.

Christian Lindner will bei der Commerzbank aussteigen – zumindest auf lange Sicht. „Der Bund kann, darf, will nicht auf Dauer an einer privaten Bank beteiligt sein“, sagte der Bundesfinanzminister in Berlin.

Die Bundesregierung habe entschieden, die Beteiligung an dem Frankfurter Geldhaus zu verkaufen. Diese rührt noch aus der globalen Finanzkrise vor 15 Jahren. Einen ersten Schritt habe der Bund mit dem Verkauf von 4,5 Prozent der Anteil an Unicredit getan. Lindner äußerte sich allerdings nicht dazu, wann der weitere Ausstieg vollzogen werden soll.

Unterdessen gibt es auch Neuigkeiten vom Kerngeschäft der Commerzbank. Die Bank baut ihr wachsendes Geschäft mit Kryptowährungen weiter aus und hat dafür eine Partnerschaft mit der Deutsche-Börse-Tochter Crypto Finance geschlossen.

Das neue Angebot richtet sich zunächst an ausgewählte Bestandskunden, die über die Commerzbank in Kryptowährungen wie Bitcoin und Ether investieren können. Dabei übernimmt die Commerzbank die Verwahrung der Kryptowerte, während Crypto Finance den Handel mit den digitalen Vermögenswerten sicherstellt. Auf diese Weise sollen die Kunden der Bank einen sicheren Zugang zu Kryptowährungen erhalten.

Commerzbank (WKN: CBK100)

Es ist positiv, dass die Bank auch in diesen Zeiten an einer Optimierung ihres Produktangebots arbeitet. Mit ihren zahlreichen Firmenkunden ist sie der ideale Partner für ein professionelles Kryptoangebot. Insgesamt wird der Blick in den kommenden Wochen aber auf der Übernahmeofferte der Unicredit liegen.

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