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28.06.2021 Carsten Kaletta

Carnival kommt in den "Genuss" von fresh money

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Carnival

Keine guten Nachrichten: Carnival will neue Aktien im Wert von 500 Millionen Dollar ausgeben. Hintergrund ist die Wiederaufnahme des Kreuzfahrt-Betriebs nach der langen Pandemie-Pause, so das US-Unternehmen. Das eingenommene Geld soll für den Kauf von Carnival-Aktien (britische Aktien-Variante) und für „allgemeine Unternehmenszwecke verwendet werden. 

Bereits im vergangenen Jahr sind dem weltweit größten Kreuzfahrt-Anbieter über 2,5 Milliarden Dollar durch mehrere Kapitalerhöhungen zugeflossen. Aufgrund der coronabedingten Reisebeschränkungen kam das Geschäft fast vollständig zum Erliegen, und die Umsatzeinbußen betrugen 2020 im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr mehr als 70 Prozent.

Immerhin: Die US-Kreuzfahrt-Unternehmen sind vergangene Woche, von (einigen) US-Häfen aus mit überwiegend geimpften Passagieren und Besatzungsmitgliedern wieder gestartet. Die Unternehmen müssen dabei mit geringer Kapazitätsauslastung in See stechen und gleichzeitig strenge Hygiene- und Desinfektions-Protokolle befolgen.

Carnival und Co werden vorerst weiter Geld verbrennen. Bei dem US-Branchenführer lag dieser Wert im ersten Halbjahr bei 500 Millionen Dollar monatlich und war damit besser als zuvor vom Unternehmen prognostiziert. Am Ende des zweiten Quartals (Ende Mai) hatte Carnival noch 9,3 Milliarden Dollar auf der hohen Kante – aus Unternehmenssicht genug, um die Zeit bis zum großen Comeback 2022 zu überstehen.

Zum Wochenstart an der Börse verunsichert zusätzlich die Delta-Variante des Coronavirus.  Während die Carnival Corporation (CCL) Aktie fast sieben Prozent verliert, muss die britische Aktien-Variante Carnival (CUK), die auch in New York gehandelt wird, "nur" etwas mehr als drei Prozent abgeben.

Carnival (WKN: 120071)

DER AKTIONÄR, der die britische Aktien-Variante (WKN: 120071) empfohlen (Ausgabe 47/20) hat, ist weiterhin optimistisch für Carnival. So stehen die Chancen gut, dass die Luxus-Dampfer 2022 wieder mit voller Kapazität auslaufen werden. Kurzum: Investierte Anleger bleiben weiter an Bord.