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02.10.2018 Marco Bernegg

Bitcoin im Dornröschenschlaf - aber nicht mehr lange

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Bitcoin

Es fehlen weiterhin die Impulse beim Bitcoin. Die weltweit nach Marktkapitalisierung größte Kryptowährung bewegt sich auch am heutigen Dienstag in einer engen Trading-Range.

Am Sonntag beendete der Bitcoin eine 30-Tage-Periode, in der die Kryptowährung sich in einer Spanne von 1.329 Dollar bewegte (nach Daten von Bitfinex). Die Volatilität ist damit so niedrig wie seit 15 Monaten nicht. Auch das Handelsvolumen ist sehr niedrig. Zuletzt wurden im April 2017 weniger Bitcoin gehandelt. 

Auf Phasen geringer Volatilität folgen oft heftige Ausbrüche. Insbesondere wenn diese Phasen mit einem geringen Handelsvolumen verbunden sind. Es bleibt nur die Frage, in welche Richtung es dann geht.

Gute Chancen

Die eigentlich für Ende September angesetzte ETF-Entscheidung der SEC wurde dabei von vielen Investoren als möglicher Auslöser für einen Ausbruch aus dem aktuellen Niveau gehandelt. “Zur Verhinderung betrügerischer und manipulativer Handlungen und Praktiken, zur Förderung gerechter und gerechter Handelsgrundsätze” und “zum Schutz der Anleger und des öffentlichen Interesses” wurde die Entscheidung abermals auf Anfang 2019 vertagt. Dies sollte jedoch auf keinen Fall negativ gewertet werden, da es bestätigt, dass sich die Kommission intensiv mit dem Thema beschäftigt.

Deswegen sollten Anleger das Jahr 2018 aber noch nicht abschreiben. Denn der Start von Bakkt im November könnte schon für die ersten positiven Impulse sorgen. Das Unternehmen wurde von der Intercontinental Exchange (ICE) ins Leben gerufen, zu der auch die New York Stock Exchange gehört. Zusammen mit Microsoft, Starbucks und der Boston Consulting Group will man den ersten bundesweit regulierten Marktplatz für Kryptowährungen schaffen. Ein erfolgreicher Start könnte der Startschuss einer neuen Rallye sein, da durch die Plattform mehr institutionelle Investoren Zugang zum Krypto-Markt bekommen. 

Auf der anderen Seite können natürlich auch negative Meldungen zu einem Kursrutsch führen. Da bereits viele Risikofaktoren in den Bitcoin-Kurs eingepreist sind, überwiegen jedoch die Chancen.

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