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Bitcoin: Die Blase platzt

Bitcoin: Die Blase platzt
Foto: Börsenmedien AG
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Markus Bußler 17.12.2013, 10:06 Markus Bußler
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Die chinesische Regierung geht weiter gegen den Bitcoin vor – und schickt den Kurs des Digitalgelds auf Talfahrt. Heute fällt der Preis pro Bitcoin deutlich unter 700 US-Dollar. Erst vor wenigen Tagen hatte er ein Rekordhoch von 1.203 Dollar markiert. Auch in Norwegen gibt es Gegenwind für die virtuelle Währung, sie wird künftig mit Steuern belegt. 

In China haben Bitcoin-Nutzer einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Erst vor etwa zwei Wochen hatte die Regierung in Peking bereits Finanzinstituten den Handel mit Bitcoins untersagt. Nun sollen auch Serviceanbieter, die Zahlungen abwickeln, angewiesen worden sein, die Finger davon zu lassen. Das berichtete die Zeitung China Business News am Montagabend. 

Norwegen: Kein echtes Geld

Der Bitcoin-Kurs hatte ohnehin schon unter Druck gestanden. Bereits am Wochenende hatte die norwegische Regierung entschieden, die Coins nicht als echtes Geld anzuerkennen. Stattdessen wird die digitale Währung als Vermögen eingestuft und fällt damit unter die Kapitalertragssteuer. Vergangene Woche hatte die Europäische Bankenaufsicht EBA unter anderem vor dieser Möglichkeit gewarnt.

In Deutschland ist die Skepsis gegenüber Bitcoins einer Umfrage nach hoch. Der Internetkonzern Tomorrow Focus AG hat 1.000 Internetnutzer zum Thema befragt. Ergebnis: Vielen Befragten ist die virtuelle Währung noch unbekannt. Einige Teilnehmer können sich zwar vorstellen, damit zu zahlen. Allerdings ist die tatsächliche Nutzung noch sehr gering. Viele Befragte zweifeln an den Vorteilen der Währung gegenüber dem Euro, mehr als die Hälfte rechnet mit Kursverlusten.

DER AKTIONÄR hatte bereits seine Bedenken zum Ausdruck gebracht: Die hohe Schwankungsbreite der Bitcoins könnte durchaus zum Problem werden – für Unternehmer sind die Preise in Bitcoins schwer zu kalkulieren. Zudem dürfte der Aufschwung vor allem von Spekulanten getrieben worden sein. Anleger sollten weiterhin vorsichtig sein.

(mit Material von dpa-AFX)

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