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20.02.2017 Marion Schlegel

Bayer-Tochter Covestro rutscht nach starken Zahlen ans MDAX-Ende: die Gründe

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Covestro

Die Bayer-Kunststofftochter Covestro hat die Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr vorgelegt und dabei von einem Rekordjahr berichten können. Wie das Unternehmen am Montag mitteilte, ist die abgesetzte Menge im Kerngeschäft auf Konzernebene dank der steigenden Nachfrage nach innovativen Werkstoffen um 7,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gestiegen. Mit der höheren Anlagenauslastung kletterte das bereinigte EBITDA gegenüber 2015 um 22,7 Prozent auf 2,0 Milliarden Euro. Das Konzernergebnis stieg von 343 Mio. Euro auf 795 Millionen Euro an und hat sich damit gegenüber 2015 mehr als verdoppelt. Auf dieser Grundlage plant Covestro, seine Aktionäre mit einer Dividende in Höhe von 1,35 Euro je Aktie an diesem Erfolg zu beteiligen – das sind 65 Cent mehr als im Vorjahr. „Unsere Strategie ist aufgegangen. Die hervorragenden Ergebnisse sind ein deutlicher Beleg für die fundamentale Stärke von Covestro“, erklärte der Vorstandsvorsitzende Patrick Thomas. „Die steigende Nachfrage der Kunden nach unseren innovativen und nachhaltigen Produkten zeigt, dass es uns immer besser gelingt, herkömmliche Materialien durch überlegene Kunststoffe zu ersetzen.“

Ängste schicken Aktie auf Talfahrt

Nachdem die Aktie von Covestro erst noch bei 74,16 Euro ein neues Allzeithoch markiert hatte, ging es nach Bekanntgabe der Zahlen deutlich nach unten. Am Nachmittag verliert das Papier 3,5 Prozent auf 68,93 Euro und ist damit der mit Abstand größte Verlierer im MDAX. Grund für den Rückgang sind Befürchtungen, dass sich die Geschäfte im Laufe dieses Jahres verschlechtern könnten. Zudem sorgten neue Spekulationen über den Ausstieg des Mutterkonzerns Bayer für Verkaufsdruck. Bayer könnte für die geplante Übernahme des US-Saatgutkonzerns Monsanto das Geld gut gebrauchen. Im Oktober 2015 hatte der Pharma- und Agrarchemiekonzern seine Kunststofftochter an die Börse gebracht. Seitdem hat sich die Aktie enorm stark entwickelt: Gegenüber dem Ausgabepreis von 24 Euro je Aktie hatte sich Covestro zwischenzeitlich mehr als verdreifacht. Anleger ziehen den Stopp zu Absicherung der Gewinne auf 55 Euro nach.

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