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12.08.2020 Michel Doepke

Bayer kauft zu – das rät jetzt die Deutsche Bank

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Bayer

Der Pharma- und Agrarchemiekonzern Bayer will sein Geschäft rund um Frauengesundheit mit einer Übernahme in Großbritannien ausbauen. Die Leverkusener setzen dabei auf ein Mittel gegen Wechseljahrbeschwerden des Biotechunternehmens Kandy Therapeutics zur Behandlung häufiger Symptome wie Hitzewallungen und Nachtschweiß. Bei den Analysten der Deutschen Bank kommt der Deal gut an.

Chance auf Medikament mit Blockbuster-Potenzial

Neben einer Vorauszahlung von 425 Millionen US-Dollar für den Kandy-Kauf könnten zusätzlich Meilensteinzahlungen von bis zu 450 Millionen Dollar fließen.

Zunächst muss der Wirkstoff aber noch weitere Tests durchlaufen. Nach dem jüngsten, erfolgreichen Abschluss der klinischen Phase IIb ist der Start einer Phase-III-Studie für 2021 geplant. Bei entsprechenden Ergebnissen kann danach eine Zulassung beantragt werden. In diesem Fall verspricht sich Bayer mögliche Umsätze in Höhe von mehr als einer Milliarde Euro weltweit. 

Die Deutsche Bank hat die Einstufung für Bayer auf "Buy" mit einem Kursziel von 82 Euro belassen. Die Übernahme des Biotechnologieunternehmens Kandy Therapeutics erscheine als sinnvoller Schritt, schrieb Analyst Falko Friedrichs.

Bayer (WKN: BAY001)

Dass Bayer die Pharma-Pipeline mit kleinen, aussichtsreichen Deals stärkt, ist klar positiv zu werten. Denn in den kommenden Jahren gilt es, wegbrechende Umsätze durch auslaufende Patente bei den Top-Sellern Eylea und Xarelto zu kompensieren. Allerdings darf Bayer auch die hohe Nettoverschuldung von rund 36 Milliarden Euro nicht aus den Augen verlieren. Hinzu kommen die bestehenden Unsicherheiten durch die Glyphosat-Problematik. Anleger verharren an der Seitenlinie. 

(Mit Material von dpa-AFX)

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