08.11.2018 André Fischer

Bayer: Glyphosat und das Bienensterben

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Trendthema

Gibt es in Deutschland bald keine Bienen und Käfer mehr? Diesen Eindruck könnte man gewinnen, wenn man sich die Daten vor Augen führt, die das Bundesamt für Naturschutz (BfN) und der Entomologische Verein Krefeld jetzt veröffentlichten. Die artspezifischen Zahlen zum Insektensterben belegen, dass in einem Zeitraum von 27 Jahren die vier artenreichen Insektengruppen im Durchschnitt um 76 Prozent geschrumpft sind. Verglichen wurde die Gesamtmenge flugfähiger Insekten (zu denen auch Bienen gehören) an untersuchten Standorten in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und Brandenburg.

Studie bringt Glyphosat ins Spiel

Ein Biologenteam der US-Universität Austin geht sogar noch einen Schritt weiter. Die Forscher warnten in einer Studie davor, dass der Unkrautvernichter Glyphosat eine Ursache dafür sein kann, dass Bienen krankheitsanfälliger werden. Grund sei die Veränderung der Darmflora der Tiere durch das Herbizid. Die Erhebung wurde erst kürzlich im Wissenschaftsmagazin Proceedings oft he National Academy of Sciences veröffentlicht.

Unüberschaubare Rechtsrisiken

Glyphosat könnte sich für Bayer zum Milliardengrab entwickeln. Da die Rechtsrisiken nicht überschaubar sind, sollte die Bayer-Aktie konsequent gemieden werden.

Buchtipp: Kurzfriststrategien für Anleger

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