Neue Ausgabe: 12 Top-Aktien für Post-Corona-Ära
28.04.2014 Stefan Sommer

Bayer-Aktie wieder dreistellig: Starke Zahlen und Übernahmefantasien beflügeln

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DAX
Trendthema

Ein sich rasant drehendes Übernahmekarussell sowie ein robuster Jahresstart haben Bayer am Montag ins Rampenlicht gestellt. Seien Prognosen für das Gesamtjahr bekräftigte der den Pharma- und Chemiekonzern. "Für den weiteren Geschäftsverlauf in diesem Jahr sind wir zuversichtlich und bestätigen unseren Ausblick für 2014", sagte Konzernchef Marijn Dekkers am Montag.

An der Börse kamen die Kennzahlen und die Übernahmefantasien gut an. Die Aktie setzte sich mit einem Kursgewinn von mehr als vier Prozent an die DAX-Spitze. Als negativ wertete ein Börsianer indes einen möglichen Bieterkampf um das Geschäft mit rezeptfreien Arzneimitteln des US-Pharmakonzerns Merck & Co.

Übernahmewelle rollt durch die Branche

Bei den milliardenschweren Deals mischen die britische GlaxoSmithKline (GSK) und der US-Konzern Eli Lilly mit. Zudem lässt der US-Pharmakonzern Pfizer beim britischen Konkurrenten AstraZeneca nicht locker. Erst am Samstag hatte Pfizer einen erneuten Anlauf gestartet, um mit den Briten über eine Übernahme zu sprechen. Doch AstraZeneca ließ den Konzern wie schon im Januar abblitzen. Das Volumen liegt hier bei knapp 100 Milliarden Dollar.

Rezeptfreie Mittel im Blick

Bayer ist generell an einem Ausbau des Geschäfts mit Tierarzneien und rezeptfreien Medikamenten interessiert. Beim Konkurrenten Novartis aus der Schweiz kamen die Leverkusener zuletzt nicht zum Zuge. Nun interessieren sie sich laut der Tageszeitung Die Welt  für das Geschäft des US-Pharmakonzerns Merck & Co mit nicht verschreibungspflichtigen Arzneien.

Attraktives Investment

Der DAX-Konzern ist sehr gut aufgestellt und bleibt ein Top-Pick im Pharmasektor. Mit den starken Zahlen im Rücken und den Übernahmefantasien in der Branche ist dem Wert der Sprung über die 100-Euro-Make gelungen. DER AKTIONÄR sieht das Kurziel weiter bei 115 Euro. Ein Stopp bei 83 Euro sichert investierte Anleger ab.

(Mit Material von dpa-AFX)

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