Der Chemieriese BASF hat kürzlich in China seinen siebten Verbundstandort eröffnet. Der DAX-Konzern investiert aber auch in Europa fleißig in verschiedene Wachstumsbereiche. Demnach kooperiert man mit einer Remondis-Tochter im Batterie-Recycling. Zudem modernisiert und erweitert BASF die Saatgutaufbereitung im niederländischen Nunhem.
So will die Sparte BASF Agricultural Solutions einen zweistelligen Millionenbetrag investieren. Vor dem Hintergrund einer weltweit steigenden Nachfrage solle damit die Lieferfähigkeit für Gemüsesaatgut gestärkt werden.
In diesem Geschäft würden rund 1.200 Saatgutsorten in 20 verschiedenen Kulturen angeboten, darunter Tomaten, Zwiebeln und Karotten, die speziell gezüchtet wurden, um Trockenheit, Hitze und steigendem Krankheitsdruck, aber auch der begrenzten Verfügbarkeit von Arbeitskräften zu begegnen. Der Baubeginn ist für das zweite Quartal dieses Jahres geplant und die Fertigstellung bis Ende 2028.
Saatgut aus dem globalen Liefernetzwerk von BASF werde in den Anlagen von Nunhem gereinigt, aufbereitet, geprüft und für den Versand vorbereitet, bevor es an Kunden in aller Welt ausgeliefert wird. Durch den Umbau werde die Gesamtfläche der Anlagen von derzeit rund 20.000 Quadratmetern um rund 6.000 Quadratmeter erweitert. Nach Fertigstellung würden die Anlagen energieeffizienter, vollständig mit Strom aus erneuerbaren Quellen und damit deutlich emissionsärmer betrieben, hieß es.
Darüber hinaus arbeiten BASF und der zu Remondis gehörende Metallrecycling-Spezialist zusammen. Gemeinsam wollen die Firmen bei der Zerlegung und Entladung von Altbatterien kooperieren, außerdem auch bei der Verarbeitung von ausgedienten Akkus zu schwarzer Masse. Mehr dazu lesen Sie hier.
Es bleibt dabei: Sollte sich tatsächlich ein Kriegsende abzeichnen, dürfte es mit der BASF-Aktie weiter nach oben gehen. Langfristig betrachtet sind die Aussichten für den global breit aufgestellten Chemieriesen ohnehin relativ gut. Mutige können daher bei der Dividendenperle zugreifen. Der Stoppkurs sollte bei 39,00 Euro belassen werden.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.
Enthält Material von dpa-AFX
Heute, 07:28