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03.05.2019 Michel Doepke

BASF: Zahlen über den Erwartungen, aber...

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BASF

Der Chemiproduzent BASF hat die Erwartungen bei Umsatz und Gewinn im ersten Quartal 2019 übertroffen. Unter dem Strich brach der Betriebsgewinn um rund ein Viertel ein. BASF verspürt jedoch eine "Abschwächung der Nachfrage in wichtigen Kundenindustrien" – dennoch hält der DAX-Konzern an der Jahresprognose fest.

Die Autoflaute sowie der Zollstreit zwischen den USA und China haben beim Chemiekonzern BASF auch im Auftaktquartal kräftig auf den Gewinn gedrückt. Das um Sondereinflüsse bereinigte EBIT fiel im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 1,73 Milliarden Euro, wie der DAX-Konzern am Freitag am Tag der Hauptversammlung in Ludwigshafen mitteilte. Analysten erwarteten 1,67 Milliarden Euro.

Der Umsatz legte um drei Prozent auf 16,2 Milliarden Euro zu, die Schätzung belief sich auf 16,1 Milliarden Euro.

Quelle: BASF

Während die Segmente mit Basischemikalien und Kunststoffen deutlich schlechter liefen, verzeichnete das Unternehmen kräftige Zuwächse im Agrarchemiegeschäft dank eines Milliarden-Zukaufs im vergangenen Jahr. BASF erwarb vom Rivalen Bayer bestimmte Pflanzenschutzmittel und verschiedene Saatgut-Arten, die dieser im Zuge der Monsanto-Übernahme abgeben musste.

BASF hat inzwischen die Fusion der Öl- und Gastochter Wintershall mit dem Konkurrenten DEA vollziehen können. Ein ganz klar positives Signal. Die Dividenden-Titel bleiben attraktiv.

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF.

(Mit Material von dpa-AFX)