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BASF oder Lufthansa: Was ist die bessere Dividendenaktie?

BASF oder Lufthansa: Was ist die bessere Dividendenaktie?
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DER AKTIONÄR 27.11.2019, 08:18 DER AKTIONÄR

Wer hat die höhere Dividendenrendite? Es ist ein wirklich enges Rennen zwischen der Aktie der Lufthansa und den Papieren von BASF. Während die Anteile der Kranich-Airline aktuell eine Rendite von knapp 4,7 Prozent abwerfen dürften, gibt es bei den Titeln des Chemieriesen derzeit ebenfalls 4,7 Prozent zu holen.

Doch langfristig orientierte Dividendenjäger sollten nicht nur die reine Höhe der Rendite im Auge behalten, sondern vor allem auch die Konstanz. Und hierbei zählt BASF zur absoluten Spitze im DAX. Die Ludwigshafener sind auch einer der zuverlässigsten Dividendenzahler im Leitindex. Zudem hat das Unternehmen seine Ausschüttung seit 2009 jedes Jahr gesteigert, seit 2012 stetig mit einer Anhebung von 10 Cent.

BASF-Dividende

Die Dividendenentwicklung bei Lufthansa ist hingegen weitaus weniger konstant, was natürlich an dem stark volatilen Marktumfeld liegt. In den vergangenen 20 Jahren hat die Kranich-Airline die Dividende wegen stark schwankender Gewinne mehrfach angehoben, aber auch immer wieder gekürzt. In fünf Jahren wurde sie sogar komplett gestrichen. In den letzten Jahren hat es der Lufthansa-Vorstand geschafft, die Gewinne auf relativ hohem Niveau zu halten, weshalb es in den vergangenen vier Jahren keinen Ausfall mehr gab. Auch für die kommenden Jahre sieht es den Analystenprognosen zufolge gut aus, dass sich die Anteilseigner der Gesellschaft auf eine ordentliche Dividende freuen können.

Für Anleger, denen eine anhaltend hohe und regelmäßig steigende Dividende wichtig ist, ist BASF die bessere Wahl. Die Marschroute lautet hier: Mit einem Stopp bei 54,50 Euro dabeibleiben und Jahr für Jahr stattliche Ausschüttungen kassieren.  
Eher kurzfristig orientierte Anleger dürften aber bei der günstig bewerteten Lufthansa-Aktie derzeit bessere Chancen auf Kursgewinne haben. Mutige Anleger können hier aktuell weiterhin zugreifen. Das Investment sollte dann mit einem Stopp bei 13,40 Euro nach unten abgesichert werden. 

Hinweis auf mögliche Interessenskonflikte: Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die durch die durch die Publikation etwaig resultierende Kursentwicklung profitieren: BASF und Lufthansa.

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