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BASF: Kasse gemacht

BASF: Kasse gemacht
Foto: Palatinate Stock/Shutterstock
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Thorsten Küfner Heute, 07:12 Thorsten Küfner

Die bedingt durch den Iran-Krieg hohen Öl- und Gaspreise sind für den Chemieriesen BASF natürlich eine Belastung. Immerhin kann das Ludwigshafener Unternehmen nun auch einen Vorteil generieren und Gewinne realisieren. So trennt sich BASF von einem weiteren Teil seiner Beteiligung am britischen Öl- und Gasunternehmen Harbour Energy.

Wie Morgan Stanley Europe als alleiniger Bookrunner mitteilte, plant der DAX-Konzern, rund 60 Millionen Stammaktien im Rahmen eines beschleunigten Bookbuildings am Markt zu platzieren. Dadurch würde sich der Anteil von BASF inklusive der Stimmrechte auf etwa 37 Prozent verringern. Ende Februar hatte der Chemieriese laut Geschäftsbericht von Harbour Energy noch mehr als 41 Prozent gehalten. Der endgültige Platzierungspreis soll im Zuge des Bookbuilding-Verfahrens festgelegt werden. Auf Basis des aktuellen Kurses könnte das Verkaufsvolumen bei rund 180 Millionen Pfund liegen.

Die Beteiligung an Harbour Energy geht auf einen strategischen Deal aus dem Jahr 2024 zurück. Damals hatte BASF gemeinsam mit dem US-Investor LetterOne seine Öl- und Gasaktivitäten, die im Tochterunternehmen Wintershall Dea gebündelt waren, in Harbour Energy eingebracht. Im Gegenzug erhielt BASF einen bedeutenden Aktienanteil an dem neu aufgestellten Unternehmen und wurde damit zu einem der größten Anteilseigner. Der Schritt war Teil der Strategie, sich aus dem klassischen Öl- und Gasgeschäft zurückzuziehen und gleichzeitig weiterhin indirekt an dessen Entwicklung zu partizipieren.

BASF (WKN: BASF11)

Der Schritt, durch den Verkauf von 60 Millionen Harbour-Energy-Aktien zumindest etwas von den höheren Energiepreisen zu profitieren, ist nachvollziehbar, zumal er ohnehin in die Strategie des DAX-Konzerns passt. Die Dividendenperle bleibt indes weiterhin nur etwas für Mutige. Wer die Aktie bereits im Depot hat, sollte den Stoppkurs bei 39,00 Euro belassen.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: BASF.

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