12.07.2019 Marion Schlegel

Aurora-Cannabis-Aktie: Jetzt wird es wirklich eng!

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Aurora Cannabis
Trendthema

Seit mittlerweile Mitte März geht es bei der Aktie von Aurora Cannabis peu à peu immer weiter nach unten. Vor einigen Wochen hat das Papier auch die wichtige 200-Tage-Linie nach unten durchschritten. Auch der Stoppkurs des AKTIONÄR ist längst erreicht. Zuletzt hat das Papier erneut Fahrt nach unten aufgenommen. Allein am gestrigen Donnerstag verlor die Aktie von Aurora Cannabis an der Heimatbörse in Toronto 2,8 Prozent. Wie geht es nun weiter?

Aurora Cannabis (WKN: A12GS7)

Wirklichen Grund zur Sorge gibt es nicht, dass die Aktie aber charttechnisch klar angeschlagen ist, ist nicht von der Hand zu weisen. Dies ist aber in erster Linie auf die derzeit Schwäche des gesamten Cannabis-Marktes zurückzuführen. Kann der Markt wieder Fahrt aufnehmen, dürfte auch die Aktie von Aurora Cannabis schnell wieder deutliche Kurszuwächse verbuchen. Vor einem Neueinstieg sollte man jedoch ein positives charttechnisches Signal abwarten. Vorerst gilt es, das Juni-Tief bei 9,27 Kanadische Dollar zu verteidigen. Andernfalls würde sich das charttechnische Bild vorerst weiter deutlich eintrüben.

Ex-Boxer Mike Tyson plant Cannabis-Hotel

Dass Cannabis aber ganz klar weiterhin ein Top-Thema ist, zeigt die Tatsache, dass auch immer mehr Prominente auf den Zug aufspringen. Erst in dieser Woche wurde bekannt, dass der Rap-Milliardär Jay-Z bei der US-Cannabis-Firma Caliva eingestiegen ist. Und auch der ehemalige Box Champion Mike Tyson gibt jetzt im Cannabis-Geschäft Gas. Schon seit drei Jahren vertreibt er Cannabis und ist Werbegesicht für Hand- und Cannabis-Produkte. Jetzt baut er in Kalifornien ein Marihuana-Luxusresort, berichtet das Handelsblatt. Das Rauchen von Marihuana soll natürlich überall auf dem Gelände erlaubt sein.

Neben einem Luxushotel soll es einen Luxuscampingplatz, einen Platz für Musikfestivals und eine hauseigene Universität geben. Diese liegt dem ehemaligen Boxchampion besonders am Herzen. Hier sollen einmal Menschen ausgebildet werden, um die Öffentlichkeit über die „heilsame“ Wirkung von Cannabis zu informieren, so das Handelsblatt weiter.