Mega‑Boom‑Aktien: Früh dran sein, Chancen nutzen!
31.07.2019 Alfred Maydorn

Apple überrascht alle – Aktie hebt ab – jetzt einsteigen?

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Apple

Aus der aktuellen Ausgabe des kostenlosen Newsletters Maydorns Meinung: Das ist eine echte Überraschung: Nicht etwa die iPhone-Umsätze oder die Einnahmen aus dem Service-Geschäft haben für ein ausgezeichnetes Quartalsergebnis bei Apple gesorgt, sondern es war das lange Zeit unterschätzte Geschäft mit den sogenannten Wearables, allen voran mit der Apple Watch. Denn die verkauft sich immer besser und hat zudem kaum ernstzunehmende Konkurrenz.

Zwar hat Apple keine konkreten Verkaufszahlen der gemeldet, aber die Umsätze in der Sparte der tragbaren Geräte, zu denen neben der Apple-Uhr auch die AirPods-Kopfhörer und die Homepod-Lautsprecher gehören, sind im Juni-Quartal von 3,7 Milliarden auf 5,5 Milliarden Dollar in die Höhe geschnellt. Ein stolzer Zuwachs von fast 50 Prozent, der fast an die Anfangszeiten des iPhones erinnert.

iPhone-Anteil unter 50 Prozent

Das starke Wearable-Geschäft und die weiter gestiegenen Serviceeinnahmen (plus 13 Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar) haben dazu geführt, dass der Anteil des iPhones am Gesamtumsatz erstmals seit 2012 wieder unter 50 Prozent gerutscht ist. Im letzten Jahr war das iPhone noch für 63 Prozent der Erlöse verantwortlich. Im Juni-Quartal gingen die Erlöse beim iPhone von 29,5 auf knapp 26 Milliarden Dollar zurück. Dieser Rückgang ist zwar nicht schön, war aber in etwa so erwartet worden.

Starke Zahlen, positiver Ausblick

Insgesamt hat Apple die Erwartungen der Analysten bei Umsatz und Gewinn übertroffen. Die Erlöse legten zwar nur um ein Prozent auf 53,8 Milliarden Dollar zu, hier waren aber nur 53,4 Milliarden Dollar prognostiziert worden. Der Gewinn pro Aktie ging sogar um sieben Prozent auf 2,18 Dollar zurück, die Prognosen lagen aber bei lediglich 2,10 Dollar.

Aber weitaus wichtiger als das zurückliegende Zahlenwerk ist – insbesondere bei Apple – der Ausblick. Und hier liegt selbst das untere Ende der Umsatzprognose des Unternehmens für das September-Quartal von 61 bis 64 Milliarden Dollar über der durchschnittlichen Prognose der Analysten von 60,98 Milliarden Dollar.

Allzeithoch im Visier

Vor allem der starke Ausblick war dann auch maßgeblich dafür verantwortlich, dass die Aktie im nachbörslichen US-Handel um über vier Prozent auf 218 Dollar zulegen konnte. Damit hat sie nicht nur ein neues Jahreshoch erreicht, sondern sich auch wieder bis auf 15 Dollar an ihr Rekordhoch vom Herbst 2018 bei 233 Dollar herangepirscht.

Die Erkenntnis, dass Apple immer weniger von den stagnierenden iPhone-Verkäufen abhängig ist und neben dem Service-Geschäft jetzt mit den Wearables einen zweiten Wachstumstreiber hat, sollte die Aktie in den kommenden Wochen und Monaten auf neue Rekordstände und darüber hinaus treiben. Daher gibt es für diejenigen, die noch keine Apple-Aktien im Depot haben nur eine Lösung: Kaufen! Das ist übrigens – auch wenn es verdammt danach aussieht – keine Aufforderung zum Kauf, sondern nur meine bescheidene Meinung.

Mit „besten Empfehlungen“

Natürlich gibt es nicht jeden Tag eine konkrete Kaufempfehlung in Maydorns Meinung, aber wenn ich eine gute Chance oder eine interessante Aktie sehe, dann teile ich diese meinen Lesern von Maydorns Meinung gerne mit. Und an all den anderen Tagen kommentiere und analysiere ich aktuellen Entwicklungen an den Märkten oder auch bei einzelnen Aktien und gebe dazu meine ganz persönliche Einschätzung mit – Maydorns Meinung eben.

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Buchtipp: Tim Cook

2011 stirbt Steve Jobs. Alle sind sich einig, dass Apple ohne ihn dem Untergang geweiht ist. Jobs’ Nachfolger Tim Cook halten viele für die falsche Wahl – zu wenig innovativ, zu wenig schillernd. Doch Cook beweist: Er ist der rechte Mann zur rechten Zeit. Unter seiner Leitung wird das iPhone das erfolgreichste Produkt aller Zeiten, das Dienstleistungs­geschäft wächst rasant und Apple steigt zum ersten Billionen-Dollar-Unternehmen der Welt auf. Leander Kahney legt nun die erste Biografie überhaupt zu Tim Cook vor. Wer ist der Mann, den viele für einen Langweiler halten, wirklich? Wie hat er Apple verändert und wo will er noch hin? Welchen Herausforderungen wird er sich in Zukunft stellen müssen? Und wird es ihm gelingen, Apple weiterhin an der Spitze zu halten?

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