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Foto: Getty Images
11.02.2021 Nikolas Kessler

Amazon: Geheimes Krypto-Projekt

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Amazon.com

Seit Tesla zu Wochenbeginn ein Milliarden-Investment in Bitcoin offengelegt hat, überschlagen sich die Meldungen von Unternehmen, die sich ebenfalls für Kryptowährungen öffnen wollen. Auch der E-Commerce-Riese Amazon soll in diesem Bereich neue Ambitionen verfolgen – bislang aber noch unter dem Radar.

Das Branchenportal coindesk.com berichtet am Donnerstag, dass Amazon wohl den Start eines Projekts rund um eine eigene Digitalwährung vorbereitet und beruft sich dabei auf entsprechende Stellenanzeigen des Online-Händlers. Gesucht wird demnach unter anderem ein „Software Development Manager“ für den Bereich „Digital and Emerging Payments“.

Ein entsprechendes Projekt ist bislang weder angekündigt, noch offiziell bestätigt. Bekannt ist daher nur, was aus den Job-Angeboten hervorgeht. Darin ist die Rede vom Aufbau eines Teams, das die „Entwicklung innovativer Payment-Produkte“ für die Kunden vorantreiben soll.

Konkret heißt es dort: „Das Produkt soll es Kunden ermöglichen, Bargeld in eine digitale Währung umzuwandeln, die sie für die Nutzung von Online-Services einschließlich dem Kauf von Waren und/oder Angeboten wie Prime Video nutzen können.“ Zunächst soll das Projekt in Mexiko gestartet werden. Ein zweites Stellenangebot deutet aber darauf hin, dass weitere Emerging Markets folgen sollen.

Wohl keine dezentrale Kryptowährung wie Bitcoin

Coindesk.com beschreibt das Projekt als „Walled Garden“, also als geschlossene Plattform, deren Regeln und Zugang der Betreiber – in diesem Fall Amazon – festlegen und überwachen kann. Damit würde sich die kolportierte Digitalwährung des E-Commerce-Riesen fundamental von klassischen, dezentralen Kryptowährungen wie dem Bitcoin unterscheiden.

Spannend ist das Vorhaben aber trotzdem, zumal Jeff Bezos‘ designierter Nachfolger an der Unternehmensspitze, Andy Jassy, in Medienberichten als „Krypto-interessiert“ bis „Krypto-freundlich“ beschrieben wird. Als Chef der Cloud-Sparte AWS war beziehungsweise ist er auch für das „Amazon Managed Blockchain“ –Projekt verantwortlich.

Bitcoin ist die klare Nummer 1

Dass große Unternehmen und Zentralbanken auf der ganzen Welt an digitalen Alternativen zu Euro, Dollar und Co tüfteln, ist kein Geheimnis. Daher erscheint es nur folgerichtig, falls auch Amazon in diesem Bereich Ambitionen verfolgt.  

Bis auf weiteres bleibt für den AKTIONÄR aber ganz klar der Bitcoin das Maß aller Dinge in Sachen Kryptowährungen. Die digitale Leitwährung hat am Donnerstag bei 48,051 Dollar ein neues Allzeithoch erreicht und dürfte ihre Rekordfahrt mittel- und langfristig fortsetzen. Gewinne laufen lassen!

Selbstverständlich steht auch die Amazon-Aktie auf der Kaufliste des AKTIONÄR.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte:

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.

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Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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