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20.05.2019 Dr. Dennis Riedl

Amazon: Drei Gründe, warum das Allzeithoch erreicht wird

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Amazon

Nach 30-Prozent-Korrektur im Dezember nähert sich die Amazon-Aktie nun bereits wieder ihrem Allzeithoch. Dazu fehlen derzeit noch knapp neun Prozent. Die Aktie des Internet-Riesen profitiert dabei von mehreren Rahmenbedingungen: Drei Gründe, warum der Ausbruch gelingen wird – und wann der ideale Einstiegszeitpunkt ist.

1. Grund: Amazon als Profiteur des Handelskonflikts mit China!
Während die Weltbörsen durch den andauernden Handelsstreit zwischen den USA und China in Atem gehalten werden, gehört Amazon als eines von nur wenigen Unternehmen sogar eher zu den Profiteuren hiervon. Der Grund: Amazons China-Importe sind von Zöllen befreit. Man kann im Hause Bezos also nicht nur entspannt abwarten, sondern besitzt in der aktuellen Situation gar einen Wettbewerbsvorteil gegenüber einigen Konkurrenten. Zudem kämpft Präsident Trump ja gerade für einen besseren Marktzugang der US-Internet-Unternehmen in den chinesischen Markt. Amazon wäre ein großer Profiteur, wenn das klappt.

2. Grund: Ungebremstes Wachstum
Der Internet-Riese kann seiner ohne Frage hohen Bewertung (KGV 2019e: 70!) weiterhin satte Wachstumsraten gegenüberstellen: Auch im kommenden Jahr 2020 will Amazon im Umsatz um 18 Prozent und im Gewinn um 40 Prozent wachsen. Das Kurs-Wachstums-Verhältnis (KGV/Gewinnwachstum) bleibt damit zwar bei einem Koeffizienten über 1, doch für den Titel wurden in der Vergangenheit bereits deutlich höhere Bewertungen aufgerufen. Das Unternehmen verdient durch seinen unangefochtenen Wettbewerbsvorteil hier eine Sonderstellung.

3. Grund: Indikativer Chart
Der Kursverlauf der Amazon-Aktie ist derzeit bezeichnend: Die Konsolidierungsformation ist bei der Aktie in der Vergangenheit schon häufiger aufgetreten – und führte jedes Mal zu einem neuen Allzeithoch. Gemeint ist eine Korrektur von mindestens 25 Prozentpunkten, gefolgt von einer Annäherung an das alte Hoch auf maximal zehn Prozent Abstand. Das derzeitige, kurzfristige Verharren des Kurses bietet damit eine aktuelle Einstiegsgelegenheit.

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Der Ausbruch von Covid-19 hat Schlafzimmer in Büros verwandelt, Jung gegen Alt ausgespielt und die Kluft zwischen Arm und Reich, Maskenträgern und Maskenhassern vergrößert. Einige Unternehmen, wie Amazon und der Hersteller von Videokonferenzsoftware Zoom, fanden sich unter einer Lawine der Verbrauchernachfrage erdrückt. Andere, wie die Restaurant-, Reise-, Hotel- und Live-Entertainment-Branche, kämpften darum, nicht unter die Räder zu kommen. Die Pandemie war ein Beschleuniger von Trends, die bereits in vollem Gange waren. In „Post Corona“ skizziert Galloway die Konturen der Krise und die Chancen, die vor uns liegen. Galloway kombiniert seinen unverkennbaren Humor und frechen Stil mit messerscharfen Einblicken und bietet Warnung und Hoffnung gleichermaßen.
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