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Airbus: Großauftrag – wichtiger Termin am Donnerstag

Airbus: Großauftrag – wichtiger Termin am Donnerstag
Foto: Airbus
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Marion Schlegel 13.02.2023, 07:20 Marion Schlegel

Die Fluggesellschaft Air India steht Insidern zufolge kurz vor der möglicherweise größten Jet-Bestellung der Luftfahrtgeschichte. Die Gesellschaft habe nach monatelangen Verhandlungen mit den weltgrößten Flugzeugherstellern Airbus und Boeing Vereinbarungen über insgesamt mehr als 500 Maschinen unterzeichnet.

Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg am Freitag unter Berufung auf mit der Sache vertraute Personen. Die endgültige Zahl könne sich aber noch ändern, da es sich um eine Mischung aus Festbestellungen, Vorverträgen und Absichtserklärungen handle. Die Vereinbarungen könnten in der kommenden Woche verkündet werden, hieß es.

Airbus (WKN: 938914)

Sprecher von Airbus, Boeing und Air India wollten die Informationen auf Nachfrage von Bloomberg nicht kommentieren. Den Insidern zufolge dürfte der europäische Hersteller Airbus den Zuschlag für 250 Jets erhalten, darunter 210 Maschinen aus der Mittelstreckenjet-Familie A320neo und 40 Großraumjets vom Typ A350. Der US-Konzern Boeing könne mit Bestellungen über bis zu 290 Flugzeuge rechnen. Dessen Verträge setzten sich zusammen aus 190 Mittelstreckenjets vom Typ 737 Max und Optionen für 50 weitere, 20 Langstreckenjets von Typ 787 "Dreamliner" samt Optionen über 20 weitere sowie 10 Großraumjets der geplanten modernisierten Version 777X.

Die Fluggesellschaft Air India und ihr Mutterkonzern Tata Group hatten seit Monaten mit den Herstellern verhandelt. Schon zur Luftfahrtmesse im britischen Farnborough im vergangenen Juli machten entsprechende Gerüchte die Runde. Bis jetzt wurde aber kein Abschluss verkündet.

Bei Airbus wird es zudem in dieser Woche am Donnerstag spannend. Dann veröffentlicht der weltgrößte Flugzeugbauer die Zahlen des vergangenen Geschäftsjahres. Airbus hat zwar bereits die Auslieferungszahlen für Flugzeuge und Hubschrauber gemeldet, doch Umsatz und Gewinnkennziffern noch nicht. Im Blick dürften hier die anhaltenden Lieferkettenprobleme stehen, die Ziele für das neue Jahr und auch die zunehmend auf wackeligen Füßen stehenden Pläne zum Produktionsausbau.

Bei gut 120 Euro war der Kurs in 2021 und 2022 mehrfach gescheitert. Gelingt die nachhaltige Überwindung, wäre dies ein Kaufsignal. Der DAX-Wert hätte dann rein technisch betrachtet Potenzial bis zum Allzeithoch bei knapp 140 Euro. Die Zahlen am Donnerstag könnten ein wichtiges Signal für die weitere Richtung der Aktie geben. Derzeit ist das Papier eine Halteposition. Ein Stopp bei 104,00 Euro sichert nach unten ab.

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