25% nach nur einem Tag: AKTIONÄR-Empfehlung mit Raketenstart

25% nach nur einem Tag: AKTIONÄR-Empfehlung mit Raketenstart
Foto: Midjourney/Werbefritz_KI
Philipp Schleu Heute, 09:20 Philipp Schleu

Timing ist an der Börse bekanntlich alles. Doch selten folgt die Realität einer Prognose so schnell wie in der letzten Woche. Wer am vergangenen Mittwoch der Empfehlung des AKTIONÄR folgte, blickte bereits einen Tag später auf ein massives Plus. Der britische Vermögensverwalter Ashmore lieferte Zahlen, die den Markt auf dem falschen Fuß erwischten – im positiven Sinne.

Es dauerte keine 24 Stunden. In Ausgabe 05/26 (14.01.) empfahl DER AKTIONÄR die Papiere der Ashmore Group zu einem Kurs von 2,16 Euro. Das Fazit damals: Ein unterschätzter Profiteur des Venezuela-Coup von US-Präsident Trump. Die Marktreaktion überholte die These im Eiltempo. Bereits einen Tag später schoss der Kurs in der Spitze um fast 25 Prozent nach oben. Der Grund: Ein Quartalsupdate, das mögliche Zweifel an der Strategie der Briten pulverisierte.

Ashmore Group Ltd. (WKN: A0LB2S)

Der in London ansässige Vermögensverwalter meldete für das am 31. Dezember beendete Quartal einen Anstieg der verwalteten Vermögenswerte (AuM) auf 52,5 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Zuwachs von 7,8 Prozent gegenüber den 48,7 Milliarden Dollar per Ende September.

Entscheidend ist dabei nicht nur die absolute Höhe, sondern die Qualität des Anstiegs. Während 1,2 Milliarden Dollar auf eine positive Marktperformance zurückzuführen sind, stammen satte 2,6 Milliarden Dollar aus Nettomittelzuflüssen.

Flucht aus dem US-Risiko

Ashmore-CEO Mark Coombs sieht eine wachsende Skepsis gegenüber Portfolios, die zu stark auf die USA ausgerichtet sind. Angesichts dieser „inhärenten Risiken“ suchen Investoren nach Diversifikation.

Die Makro-Daten spielen Ashmore dabei in die Karten: Das Wachstum in den Schwellenländern übertrifft jenes der entwickelten Welt, die Inflation sinkt oder ist bereits niedrig, und viele Zentralbanken senken die Leitzinsen. Ein schwächelnder US-Dollar wirkt als zusätzlicher Brandbeschleuniger für lokale Währungen und Assets.

Ashmore beweist eindrucksvoll, dass ihre Schwellenländer-Strategie aufgeht. Für Leser, die dem Tipp bei 2,16 Euro gefolgt sind, gilt nun: Gewinne laufen lassen.

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