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04.10.2019 Michael Schröder

25%-Chance bei Infineon? Das wird spannend!

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Infineon Technologies

Die Infineon-Aktie ist im schwachen Gesamtmarkt zuletzt wieder zurückgefallen. An der Nachrichtenfront herrscht bei dem Chiphersteller weiter Funkstille. Frische Quartalszahlen gibt es erst Anfang November. Ein Analysten-Call zur wichtigen Automotive-Sparte ist dagegen schon für kommende Woche terminiert. Aus Sicht der Analysten ist die Aktie, auch dank der Autochips, nach wie vor ein lohnendes Investment.

Der Großteil der Experten sieht noch einiges an Potenzial für die Infineon-Aktie. Das durchschnittliche Kursziel beträgt 20,01 Euro – also rund 25 Prozent über dem aktuellen Niveau. Von insgesamt 32 Experten sprechen sich gleich 17 für den Kauf der Papiere aus. Zwölfmal lautet die Empfehlung, die Aktie zu halten. Nur drei Analysten raten zum Verkauf der Aktie.

DER AKTIONÄR bleibt für die langfristigen Aussichten ebenfalls zuversichtlich gestimmt. Die Megatrends Elektromobilität und automatisiertes Fahren sind die bestimmenden Wachstumstreiber. Sie lassen den durchschnittlichen Halbleiterbedarf pro Fahrzeug besonders stark ansteigen und werden voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren für über die Hälfte des Wachstums in dem Segment Automotive sorgen. Aktuell generiert der Konzern knapp die Hälfte seiner Umsätze in diesem Bereich. Frische Zahlen gibt es hier bereits in der kommenden Woche: Für den 8. Oktober ist ein Update-Call für das Autogeschäft angesetzt. Ein Termin, den sich Infineon-Anleger vormerken sollten.

Kurzfristig überwiegt dagegen die Unsicherheit. Die im März gesenkte Prognose für das vor wenigen Tagen beendete Geschäftsjahr 2018/19 sollte aber auch dank eines starken Dollars erreicht worden sein. Die Prognose für das erste Quartal 2019/20 dürfte aber noch verhalten ausfallen. Spätestens ab dem zweiten Halbjahr könnte die Talsohle in Sachen Profitabilität dann durchschritten sein.

Infineon Technologies (WKN: 623100)

Offizielle Zahlen für das Geschäftsjahr 2018/19 und einen Ausblick auf die kommenden Monate gibt es am 12. November. Bis dahin dürften neben der Entwicklung am Gesamtmarkt auch frische Analystenstimmen und Zahlen der Wettbewerber die Kursentwicklung beeinflussen.