MÜNCHEN (dpa-AFX) - BMW
Leicht sind die Zeiten für BMW aber nicht. Aktuell kämpfen die Münchner, wie die anderen deutschen Fahrzeughersteller auch, mit erhöhten US-Einfuhrzöllen auf Autos sowie auf Stahl und Aluminium. Das schwächelnde Geschäft im einstigen Wachstumsmarkt China hinterlässt zusätzlich Spuren in der Bilanz. Seinetwegen senkten die Bayern im Oktober sogar ihre Jahresprognosen.
Dennoch deuten die bereits bekannten Zahlen aus den ersten drei Quartalen und der Absatz des vergangenen Jahres darauf hin, dass BMW glimpflicher davonkommen dürfte, als die beiden anderen großen Herstellerkonzerne Volkswagen
Unter anderem lieferte die BMW Group vergangenes Jahr mit 2,46 Millionen Autos ein halbes Prozent mehr an seine Kunden aus als im Vorjahr. Und einen Teil der US-Zölle können die Münchner dank ihres dortigen Werks in Spartanburg vermeiden, aus dem 2025 mehr als die Hälfte der in den USA verkauften Fahrzeuge der Marke stammten. Was das unter dem Strich gebracht hat, verrät der Konzern am Donnerstag./ruc/DP/nas
Quelle: dpa-AFX