SEOUL/TOKIO/HONGKONG/SHANGHAI (dpa-AFX) - Die Aktienmärkte in Fernost haben am Donnerstag unterschiedliche Richtungen eingeschlagen. Während es in Japan und Südkorea zu Verlusten kam, verzeichneten andere Börsen Gewinne. Damit verarbeiten die Märkte die positiven US-Vorgaben und den Sieg der Demokraten bei den US-Zwischenwahlen.
Negativ wirkten sich die Wahlergebnisse auf Teile des Technologiemarktes aus. Die Marktstrategen der Deutschen Bank verwiesen auf die Sorge vor stärkerer Regulierung etwa bei Datenzentren. Dies zeigte sich in den deutliche Verlusten von Halbleiterwerten. Das Minus des Philadelphia Semiconductor Index hallte in Südkorea nach und drückte die Notierungen der Schwergewichte Samsung
Vergleichsweise deutlich gaben auch japanische Aktien nach. Der Nikkei 225
Besser sah es dagegen bei Einzelwerte wie Toyota
Sony
An den übrigen Börsen wirkte sich unterdessen der Rückgang der Ölpreise günstig aus. "Die Hoffnung auf eine veränderte politische Dynamik und eine mögliche Entspannung des Iran-Konflikts hat die Energiepreise deutlich unter Druck gesetzt", stellte Marktanalyst Andreas Lipkow vom Broker CMC Markets fest. "Damit verlieren auch die Inflationssorgen vorerst an Intensität." Die Marktstrategen der Deutschen Bank zitierten die Aussage des US-Vizepräsidenten JD Vance, wonach der Iran-Krieg der Grund für die Wahlniederlage der Republikaner gewesen sei. Dies spreche gegen eine weitere Eskalation.
Die chinesischen Börsen knüpften an ihre Vortagesgewinne an. Der CSI-300-Index
Auch der australische S&P ASX 200
Quelle: dpa-AFX
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