Der Laborausrüster Sartorius hat sich zuletzt neue Wachstumsziele auf die Fahnen geschrieben. Im Interview mit dem AKTIONÄR verrät CEO Michael Grosse, welche Auswirkungen die derzeitigen geopolitischen Spannungen auf das Geschäft haben, welche Regionen sich gut entwickeln und welchen Einfluss Künstliche Intelligenz (KI) auf die Industrie respektive das Geschäft der Göttinger nehmen wird.
DER AKTIONÄR: Herr Grosse, spürt Sartorius zunehmende Auswirkungen geopolitischer Spannungen?
MICHAEL GROSSE: Ja, geopolitische Spannungen sind spürbar. Wir sehen zunehmende Effekte über Energiepreise, Transportkosten und Investitionsentscheidungen unserer Kunden. Gleichzeitig bleibt unsere Branche vergleichsweise resilient. Sartorius hat sein Produktionsnetzwerk in den vergangenen Jahren gezielt diversifiziert und Flexibilität und Resilienz weiter gestärkt. Für uns gilt daher: Wir setzen unseren Kurs konsequent und fokussiert fort – mit Tempo, Innovationskraft und Mut. Genau das bestimmt unseren Kurs bei Sartorius.
Heute, 09:28