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01.10.2021 Michel Doepke

Durchbruch bei Corona-Medikament? Merck & Co gibt Gas – Aktie gewinnt 7,5 Prozent

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Merck & Co

In dieser Woche sorgt der US-Pharma-Riese Merck & Co für mächtig Furore. Erst die milliardenschwere Übernahme von Acceleron Pharma, dann die lang erwarteten Daten zum potenziellen Corona-Medikament Molnupiravir. Und diese kommen am Markt richtig gut an. Im vorbörslichen US-Handel schnellt die Aktie von Merck & Co um gut sieben Prozent nach oben.

Der antivirale Wirkstoff von Merck & Co und Ridgeback Biotherapeutics zeigte den Firmen zufolge bei der Zwischenanalyse einer abschließenden Phase-3-Studie bei den Probanden ein um die Hälfte abgesenktes Risiko, im Krankenhaus behandelt werden zu müssen oder gar an Covid zu sterben. Merck strebt nun für die Pille eine Notfallzulassung in den USA an.

Der Erfolg von Merck & Co belastet im vorbörslichen Handel die Aktie von Regeneron. Der Antikörper-Cocktail des Unternehmens galt bis dato als eine der größten Waffen im Kampf gegen Covid-19 unter den Corona-Mitteln. Zur Stunde verliert die Aktie gut 2,5 Prozent.

Merck & Co (WKN: A0YD8Q)

Die Daten von Merck & Co machen neue Hoffnung, auch schwerere Covid-Verläufe endlich nachhaltig in den Griff zu bekommen. Trotz des Erfolgs zählt DER AKTIONÄR die Aktie des US-Pharma-Riesen derzeit nicht zu den favorisierten im defensiven Pharma-Sektor.

(Mit Material von dpa-AFX)

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