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Bayer: Kurssprung nach Glyphosat‑Entscheidung – Kursziel rauf

Bayer: Kurssprung nach Glyphosat‑Entscheidung – Kursziel rauf
Foto: Schoening/picture alliance/dpa
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Michel Doepke Heute, 13:05 Michel Doepke

Neue Hoffnung unter dem Bayer-Kreuz. Der Oberste Gerichtshof (Supreme Court) in den USA hat den Glyphosat-Fall Durnell angenommen. Ein extrem wichtiger Schritt für die Leverkusener, um eine mögliche Grundsatzentscheidung im Rechtsstreit zu erreichen – und die Risiken dadurch signifikant einzudämmen oder gar zu eliminieren. Die Aktie vollzieht erneut einen Kurssprung. 

Dass der Oberste Gerichtshof der USA den Glyphosat-Fall "Durnell" nun tatsächlich zur Prüfung angenommen habe, sei ein sehr wichtiger Schritt auf dem Weg, die Glyphosat-Akte endlich zu schließen, schrieb Goldman-Analyst James Quigley zu Wochenbeginn. Das Thema belaste die Aktien seit 2018. Quigley erinnerte daran, dass er vor der im Dezember dann erfolgten Empfehlung des Generalanwalts für die Prüfung durch den Supreme Court für diesen Fall ein Erholungspotenzial von bis zu 25 Prozent avisiert hatte. Die Aktien sind inzwischen deutlich darüber hinausgeschossen.

Quigley rät zwar weiterhin zum Kauf der Bayer-Aktie, das Kursziel in Höhe von 42,50 Euro liegt allerdings inzwischen unter dem derzeitigen Kursniveau.

Die Bank of America hat indes auf die neuesten Nachrichten reagiert und das Kursziel deutlich um 20 Euro auf nun 55 Euro hochgeschraubt. Die Einstufung lautet weiterhin "Buy".

Die Wahrscheinlichkeit einer für die Leverkusener günstigen Entscheidung werde bei Experten bei 70 Prozent gesehen. So sei es ein bedeutender Schritt nach vorne in der Klärung der Glyphosat-Causa. Es müssten aber weitere folgen, so BofA-Analyst Sachin Jain am Montag.

Bayer (WKN: BAY001)

Die Bayer-Aktie hat sich in den zurückliegenden Wochen deutlich aus dem Tal der Tränen gearbeitet. Maßgeblich trugen hier die Fortschritte in der Causa Glyphosat bei. Aber auch die Pharma-Division sendete jüngst weitere positive Signale (Bayer will hier ab 2027 wieder zum Wachstum zurückkehren). Die Luft wird kurzfristig allerdings nun etwas dünner. DER AKTIONÄR hat die Aufwärtsbewegung seit Ende November aktiv mit einem Discount-Call (WKN: UG8QQ9) begleitet. Das Derivat bleibt eine Halteposition.

Enthält Material von dpa-AFX

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer.

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