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18.11.2020 Marion Schlegel

Bayer investiert in Digital Health – Aktie muss erst diese Hürde knacken

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Bayer

Bayer übernimmt die Förderung von fünf Start-up Unternehmen im Bereich Digital Health und wird diese im Rahmen seines G4A Digital Health Partnerships Program unterstützen. Das Programm zielt darauf ab, die Entwicklung eines Ökosystems der digitalen Gesundheit zu fördern und gleichzeitig integrierte Gesundheitslösungen in den Bereichen Herz-Kreislauf- und Nierenerkrankungen, Onkologie und Frauengesundheit voranzutreiben. Die Start-up Unternehmen wurden von Bayer aus über 400 Bewerbungen aus über 65 Ländern auf der Grundlage der Bewertung der jeweiligen Strategie und Entwicklungsstadiums ausgewählt, so Bayer in einer Mitteilung.

Bayer (WKN: BAY001)

„Der Aufbau neuer digitaler Geschäftsmodelle ist ein Schlüsselelement der Geschäftsstrategie von Bayer mit dem Ziel, die Zukunft des Gesundheitswesens aktiv zu gestalten. Wir unterstützen Start-ups, die unsere Vision von integrierten Gesundheitslösungen teilen und den Patienten, nicht die Krankheit, in den Mittelpunkt stellen“, sagte Dr. Jeanne Kehren, Leiterin Digital & Commercial Innovation und Mitglied des Pharma Executive Committee der Bayer AG.

Vor Kurzem hat Bayer die Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt. Der Konzern verzeichnete im Berichtszeitraum einen deutlichen Gewinn- und Erlösrückgang. Sowohl Umsatz als auch das EBITDA haben die Erwartungen der Analysten verfehlt. Demnach sank der Konzernumsatz um 5,1 Prozent auf 8,5 Milliarden Euro. Das EBITDA fiel sogar um 21,4 Prozent auf 1,80 Milliarden Euro. Analysten erwarteten einen Erlös von 9,24 Milliarden Euro sowie ein EBITDA von 2,06 Milliarden Euro.

Bayer konnte in den letzten Monaten immer wieder mit interessanten Neuigkeiten aus der Pharma-Division aufwarten. Allerdings spiegelt sich diese Entwicklung kaum im Aktienkurs der Gesellschaft wider. Dieser wird weiterhin von den US-Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten und dem mauen Ausblick auf das kommende Jahr belastet. Anleger sollten die DAX-Aktie nach wie vor meiden. Erst ein Sprung über die 200-Tage-Linie würde das schlechte Chartbild aufhellen – diese ist aber noch weit entfernt.

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