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Bayer: Schon wieder

Bayer: Schon wieder
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Michel Doepke Heute, 07:22 Michel Doepke

Das DAX-Unternehmen Bayer konnte zu Wochenbeginn mit weiteren guten Neuigkeiten aus der Pharma-Division aufwarten. Denn der Wachstumstreiber Kerendia (Finerenon) hat in der EU eine weitere Zulassung erhalten. Diese dürfte Bayer helfen, den Umsatz mit dem Nierenmedikament wieder ein Stück mehr anzukurbeln.

Das Mittel darf in der EU fortan Behandlung von Erwachsenen mit Herzinsuffizienz (HF) und einer linksventrikulären Auswurfleistung (LVEF) von mindestens 40 Prozent zum Einsatz kommen. Diese Einsatzmöglichkeit erweitert die bestehende Indikation bei erwachsenen Patienten mit chronischer Nierenerkrankung in Verbindung mit Typ-2-Diabetes.

Laut Bayer sind weltweit über 64 Millionen Menschen weltweit von einer Herzinsuffizienz betroffen, mindestens 15 Millionen davon in Europa. Die Leverkusener sicherten sich die jüngste Zulassungserweiterung auf Basis der positiven Phase-3-Ergebnisse der Studie "FINEARTS-HF".

Obwohl Kerendia noch ein junges Medikament im Produktportfolio von Bayer ist, gehört es bereits zu den wichtigsten Wachstumstreibern. Allein im vierten Quartal 2025 steigerte Bayer die Einnahmen mit dem Mittel (nominal) um knapp 93 Prozent auf 264 Millionen Euro.

Bayer kann Wachstumstreiber wie Kerendia oder auch das Prostatakrebs-Medikament Nubeqa gut gebrauchen. Denn beim einstigen Top-Seller Xarelto brechen die Einnahmen nach dem Ablauf des Patentschutzes peu à peu weg. Auch beim Augenheilmittel Eylea, ebenfalls ein Blockbuster, naht das Ende des Patentschutzes.

Bayer (WKN: BAY001)

Eine weitere Zulassung für Kerendia, die allerdings vom Kapitalmarkt erwartet wurde. Während sich die Pharma-Division erfreulich entwickelt, bleiben die Glyphosat-Rechtsstreitigkeiten in den USA, die weiterhin nicht endgültig vom Tisch sind, immer noch ein Knackpunkt. Anleger beobachten das weitere Geschehen bei Bayer von der Seitenlinie aus.

Hinweis auf Interessenkonflikte:

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Bayer.

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