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AKTIONÄR‑Top‑Tipp Merck & Co: Erfolgreicher Jahresstart – Aktie nimmt wieder Fahrt auf

AKTIONÄR‑Top‑Tipp Merck & Co: Erfolgreicher Jahresstart – Aktie nimmt wieder Fahrt auf
Foto: PeopleImages/Shutterstock
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Michel Doepke Heute, 14:28 Michel Doepke

Auf das mit Abstand umsatzstärkste Medikament von Merck & Co, das Krebsmedikament Keytruda (Pembrolizumab), ist einmal mehr Verlass gewesen. Im ersten Quartal hat der Pharma-Konzern die Markterwartungen sowohl beim Umsatz als auch Ergebnis je Aktie übertreffen können. Die Aktie von Merck & Co liegt satt im Plus.

Das im Dow Jones gelistete Unternehmen steigerte den Umsatz um fünf Prozent auf knapp 16,3 Milliarden Dollar. Analysten hatten nur einen Zuwachs auf 15,9 Milliarden Dollar erwartet. Keytruda steuerte mit acht Milliarden Dollar knapp die Hälfte der gesamten Konzernerlöse bei. Besonders stark entwickelte sich erneut das Lungenmedikament Winrevair, auf das sich Merck & Co vor ein paar Jahren den Zugriff durch die milliardenschwere Übernahme von Acceleron Pharma gesichert hat. 525 Millionen Dollar entfielen auf diesen Blockbuster.

Etwas hinter den Erwartungen blieb das COPD-Medikament Ohtuvayre zurück. Auch dieser Blockbuster-Kandidat wurde zugekauft: durch die Akquisition von Verona Pharma im vergangenen Jahr.

Unter dem Strich ist Merck & Co (erwartungsgemäß) in die Verlustzone gerutscht. Hintergrund ist eine Sonderbelastung durch die Übernahme von Cidara Therapeutics in Höhe von 3,62 Dollar je Aktie. Merck & Co wies im ersten Quartal einen Fehlbetrag von 1,28 Dollar pro Papier aus, Analysten rechneten mit einem Verlust von 1,48 Dollar je Anteil. Dank des guten Jahresstarts hob Merck & Co die Gewinnprognose etwas an.

Vor wenigen Wochen kündigte Merck & Co mit der geplanten Übernahme von Terns Pharmaceuticals den nächsten milliardenschweren Zukauf an. Die Amerikaner erwarten, dass die Akquisition im Mai final über die Bühne geht. Der Pharma-Konzern sichert sich mit dem Zukauf einen spannenden Entwicklungskandidaten zur Behandlung der Chronischen Myeloischen Leukämie (CML).

Merck & Co. (WKN: A0YD8Q)

Auf Keytruda war im ersten Quartal einmal mehr Verlass. Allerdings verliert das umsatzstärkste Medikament auf absehbare Zeit den Patentschutz, sodass dann die Stunde der Biosimilar-Konkurrenz schlägt. DER AKTIONÄR sieht Merck & Co in der Lage dazu, die Patentklippe zu überwinden. Die Aktie bleibt ein Kauf für defensiv agierende Anleger.

Hinweis auf Interessenkonflikte

Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Merck & Co.

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