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Foto: Börsenmedien AG, Volkswagen AG
16.11.2020 Marion Schlegel

Volkswagen: „Wir werden nicht von der Klippe stürzen“

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Volkswagen Vz.

Volkswagen will sich von der Corona-Krise nicht aus der Bahn werfen lassen und hält an seinen wichtigsten Finanzzielen bis 2025 fest. Der weltgrößte Autobauer blieb nach der Planungsrunde für die kommenden fünf Jahre trotz der Pandemie-Belastungen bei seinen strategischen Zielen für 2025, wie das Unternehmen am Montag in Wolfsburg mitteilte.

Volkswagen Vz. (WKN: 766403)

"Ich bin optimistisch, dass wir dieses Jahr ordentlich abschließen", sagte VW-Chef Herbert Diess in einer Telefonkonferenz mit Analysten. "2022 dürften wir dann wieder auf Vorkrisenniveau sein." 2021 werde ein "Übergangsjahr" mit deutlicher Erholung bei Auslieferungen und Umsatz gegenüber dem laufenden Jahr, sagte Finanzchef Frank Witter. Die Folgen der Virus-Krise blieben für die gesamte Branche eine Herausforderung. "Aber wir werden nicht von der Klippe stürzen."

Konkret erwartet VW 2025 weiter einen Anteil des Betriebsergebnisses am Umsatz von sieben bis acht Prozent, wenn Sondereinflüsse herausgerechnet werden. In einem Zwischenschritt 2022 dürften es sechs bis sieben Prozent sein, so Witter. Vor der Corona-Krise hatte VW schon für das laufende Jahr 6,5 bis 7,5 Prozent in Aussicht gestellt. Weil Investitionen in neue Technologien nicht vernachlässigt werden sollen, werde die Forschungskostenquote bis 2022 höher sein als bisher geplant. VW habe in den kommenden Jahren mit bedeutend weniger Umsatz zu kämpfen als noch in der vergangenen Fünfjahresplanung anvisiert, sagte Witter.

Die im DAX notierte VW-Vorzugsaktie legte im Xetra-Handel 2,2 Prozent auf 153,54 Euro zu. Sie gehörte damit zu den acht besten Werten des Tages im DAX. Die Aktie hat zuletzt deutlich zulegen können und sogar kurzzeitig den wichtigen Widerstand in Form des Junihochs 2020 bei 155,54 Euro überwinden können. Ein nachhaltiger Sprung darüber würde ein klares positives Signal für die Aktie bedeuten.

(Mit Material von dpa-AFX)