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09.06.2021 Benjamin Heimlich

SPAC-Deal für Wallbox: Ex-Tesla-Manager bringt E-Lade-Unternehmen an die Börse

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Kensington Capita...

Mit der steigenden Zahl an E-Autos wird auch die Frage nach der Ladeinfrastruktur dringender. In den nächsten Jahren erwarten Analysten eine Vervielfachung der Ladesäulen weltweit. Privathaushalte spielen dabei eine wichtige Rolle. Dort setzt auch das spanische Unternehmen Wallbox an, das über einen SPAC an die Börse geht.

Während in diesem Jahr weltweit der Elektro-Anteil bei den Neuwagen-Verkäufen auf etwas über drei Prozent taxiert wird, gehen Analysten davon aus, dass er sich bis 2025 auf über sieben Prozent mehr als verdoppelt.

Für die Versorgung dieser Fahrzeuge mit Strom braucht es laut Experten bis 2030 global rund 280 Millionen Ladesäulen. Da im vergangenen Jahr gerade einmal eine Million öffentliche E-Lade-Punkte errichtet waren, muss insbesondere der Ausbau der privaten Lademöglichkeiten vorankommen.

Schon heute werden Erhebungen zufolge E-Autos zu 70 Prozent zuhause und am Arbeitsplatz geladen.

Das spanische Unternehmen Wallbox Chargers hat ein bidirektionales Ladegerät für den Privatgebrauch entwickelt, das zusätzlich überschüssigen Strom von der Batterie an den Haushaltsstromkreis senden kann.

Für das Geschäftsjahr 2021 rechnet Wallbox damit, die 24 Millionen Euro Umsatz aus dem vergangenen Jahr zu verdreifachen. Bis 2027 will das Management um den CEO und ehemaligen Tesla-Manager Enric Asuncion über 2 Milliarden Dollar umsetzen.

Zur Finanzierung des Wachstums fusioniert das Unternehmen mit der Mantelgesellschaft Kensington Capital Acquisition Corp. II. Der Deal bewertet die Spanier mit knapp 1,5 Milliarden Dollar und bringt dem Unternehmen frisches Kapital in Höhe von 330 Millionen Dollar ein.

Kensington Capita... (ISIN: US49006L2034)

Der Markt für E-Mobilität ist hochspannend und die Lösung der Spanier, die mit fast allen großen E-Auto-Marken kompatibel ist, sehr interessant. DER AKTIONÄR wird die weitere Entwicklung bei Wallbox im Blick behalten.