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Foto: Bosch
08.11.2020 Michel Doepke

PowerCell: Nächster Auftrag von Bosch – nimmt die Aktie jetzt wieder Fahrt auf?

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PowerCell

Der schwedische Brennstoffzellen-Entwickler hat in der vergangenen Handelswoche nicht nur die Zahlen zum dritten Quartal vorgelegt, sondern auch einen weiteren Auftrag vermelden können. Einmal mehr bezieht der wohl bis dato wichtigste Partner respektive Kunde von PowerCell, Bosch, Brennstoffzellen-Stacks.

PowerCell beziffert den Auftragsgegenwert auf 9,7 Millionen Schwedische Kronen (umgerechnet 901.000 Euro). Die Auslieferung soll Anfang 2021 erfolgen und einen Einfluss auf die Quartalszahlen haben, so die Schweden.

Umsatzplus erzielt

Apropos Quartalszahlen: Am Donnerstag legte PowerCell frische Zahlen vor. Im Berichtszeitraum von Juli bis September legte der Umsatz um zehn Prozent auf 16,6 Millionen Schwedische Kronen  (1,62 Millionen Euro) zu. Dagegen sind die Schweden tiefer in die roten Zahlen gerutscht. Beim operativen Ergebnis verzeichnete PowerCell einen Fehlbetrag von 22,3 Millionen Kronen (2,2 Millionen Euro), im Vorjahr belief sich der Verlust bei dieser Kennzahl hingegen auf 16,7 Millionen Kronen (1,6 Millionen Euro).

Die Zahlen sollten Anleger nicht überbewerten. Viel wichtiger ist, dass die Zusammenarbeit mit Bosch auf lange Sicht fruchtet. Darüber hinaus will sich PowerCell auch in anderen Bereichen mit den Brennstoffzellen-Technologien positionieren. DER AKTIONÄR sieht vor allem bei Marine- und stationären Anwendungen beträchtliches Potenzial.

PowerCell (WKN: A14TK6)

PowerCell hat in den letzten Jahren einen massiven Neubewertungsprozess durchlaufen. Aktuell kommt das Unternehmen auf einen Börsenwert von 1,25 Milliarden Euro. Daher braucht es größere Aufträge als den jüngsten von Bosch, damit die Aktie wieder nachhaltig den Weg nach oben einschlagen kann. Langfristig bleibt DER AKTIONÄR jedoch für den Brennstoffzellen-Spezialisten optimistisch gestimmt.