22.05.2020 Michel Doepke

ITM Power und Ballard Power Hand in Hand: Hier wächst etwas heran

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Ballard Power

Australien fährt auf Wasserstoff ab. Die diesbezüglichen Zukunftspläne von Down Under haben in den letzten Wochen Kontur angenommen. Auch der Brennstoffzellen-Spezialist Ballard Power und die britische ITM Power wollen sich ein ordentliches Stück vom Kuchen abschneiden. Der Startschuss ist gefallen.

In Australien wird das H2OzBus-Projekt ins Leben gerufen. Basierend auf einer Absichtserklärung mit strategischen Partnern soll der Einsatz von zunächst 100 Brennstoffzellen-Elektrobussen untersucht werden. Das Konsortium besteht aus Transit Systems, Ballard Power, BOC Limited, Palisade Investment Partners und ITM Power.

Erste Phase startet

Das Projekt steckt allerdings noch in den Kinderschuhen. Im Rahmen der Phase 1 wird zunächst das Konzept entwickelt. Klar ist jedoch: Australien hat ein erhebliches Interesse an einem breiten Einsatz von Wasserstoff, um die sektorübergreifende Dekarbonisierung voranzutreiben.

Ballard Power und ITM Power vereint

Das Potenzial für Wasserstoff, welches es nicht nur in Australien zu heben gibt, ist gigantisch. Allerdings schreiben Wasserstoff-Pure-Player respektive Brennstoffzellen-Entwickler in der Regel rote Zahlen. Daher sind Einzelinvestments immer mit einer Portion Risiko verbunden.

Für Anleger, die das Risiko auf mehreren Schultern verteilen wollen, ist der E-Mobilität Wasserstoff Index die erste Wahl. In diesem Index sind neben ITM Power und Ballard Power mit Nel, PowerCell, Hexagon Composites, Plug Power, Linde, Air Liquide und der in Deutschland beheimateten SFC Energy sieben weitere Unternehmen enthalten.

E-Mobilität Wasserstoff Index (WKN: SLA8F8)

Der Wasserstoff-Index hat zuletzt wieder Fahrt aufgenommen. Newsflow wie der aus Australien unterfüttern die langfristigen Aussichten für ITM Power, Ballard Power und Co. Neueinsteiger sollten allerdings vor einem Neueinstieg einen Rücksetzer abwarten.

Hinweis auf potenzielle Interessenkonflikte gemäß §34b WpHG: Der Preis der Finanzinstrumente wird von einem Index als Basiswert abgeleitet. Die Börsenmedien AG hat diesen Index entwickelt und hält die Rechte hieran. Die Börsenmedien AG hat mit Morgan Stanley als Emittent des Finanzinstruments eine Lizenzvereinbarung geschlossen, wonach die Börsenmedien AG Morgan Stanley eine Lizenz zur Verwendung des Index erteilt. Die Börsenmedien AG erhält insoweit von Morgan Stanley Vergütungen.

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