10 Top-Aktien: Kaufen. Halten. Reich werden.
03.12.2020 Thorsten Küfner

Gazprom: Heute zählt es...

-%
Gazprom

Nach dem kräftigen Kursanstieg im Zuge der positiven Impfstoff-News von BioNTech (und später auch Moderna) befindet sich die Aktie von Gazprom aktuell in einer – charttechnisch gesunden – Konsolidierungsphase. Wie es in den kommenden Wochen und Monaten mit der Gazprom-Aktie weitergeht, könnte sich heute entschieden.

Denn am heutigen Donnerstag nimmt der Verbund Opec+ einen neuen Anlauf, um Unstimmigkeiten zwischen großen Förderländern zu bereinigen. Es geht darum, ob und in welchem Ausmaß die Produktion im nächsten Jahr steigen soll. Bisher wird sie durch vereinbarte Grenzen gedrückt, um die Ölpreise zu stützen. Die Preise wurden durch die Corona-Krise erheblich belastet. 

Ein ursprünglich für Dienstag geplantes Treffen wurde auf Donnerstag verschoben, weil es Unstimmigkeiten zwischen großen Opec-Staaten gibt. Die Nachrichtenagentur Bloomberg berichtet jedoch von Fortschritten. Angepeilt ist offenbar ein Kompromiss, wonach die Förderung im kommenden Jahr nicht sprunghaft, sondern graduell steigen soll.

Gazprom (WKN: 903276)

Eine Einigung der Opec+-Staaten über eine weitere Begrenzung der Förderung dürfte die Ölpreise weiterhin stützten – und damit natürlich auch die Aktienkurse von Energieriesen wie etwa Gazprom. Die Anteile des Rohstoffriesen bleiben aber nach wie vor heiße Eisen. Investierte Anleger sollten ihre Position mit einem Stopp bei 3,20 Euro absichern. 

Wie Anleger jetzt bei Shell, Nel, TUI, BioNTech oder Tesla konkret handeln sollten, erfahren Sie exklusiv in der neuen Ausgabe des AKTIONÄR. Hier bequem als ePaper erhältlich.

Mit Material von dpa-AFX

Behandelte Werte

Name Wert Veränderung
Heute in %
Gazprom - €

Buchtipp: Modern Money Theory

Manche Ökonomen halten die Modern Money Theory (MMT) nicht nur für die Weiterentwicklung der Thesen von John Maynard Keynes, sondern auch für das richtige oder sogar einzige Rezept für erfolgreiche Finanzpolitik des 21. Jahrhunderts. Andere, wie etwa Paul Krugman, kritisieren sie scharf und warnen vor Hyperinflation. Kann man die Thesen der MMT mit „Mehr Staat, weniger Markt“ angemessen beschreiben? Haben die Ökonomen recht, die wollen, dass sich Geldpolitik an Beschäftigungszielen orientiert? Der passende theoretische Rahmen für Geldpolitik in unserer Zeit oder nur alter Wein in neuen Schläuchen – Kater garantiert? Wer mitreden will, der muss verstehen. Wer verstehen will, dem empfehlen wir diese Einführung ins Thema.
Modern Money Theory

Autoren: Wray, L. Randall
Seitenanzahl: 400
Erscheinungstermin: 06.10.2022
Format: Softcover
ISBN: 978-3-86470-852-7