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Foto: Boeing
29.06.2021 Martin Mrowka

Boeing: Eine schlechte und eine gute Nachricht

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Boeing

Der US-Flugzeugbauer Boeing kommt weiterhin nicht richtig in die Gänge. Nach diversen Problemen mit seiner neuen 737 Max und dem "Dreamliner" genannten Langstrecken-Typ 787 gibt es nun einen weiteren Rückschlag beim neuen Langstreckentyp 777X. Boeing muss noch länger auf eine Zulassung warten. Eine gute Nachricht vom Wochenende ging deshalb unter.

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) ist weiter unzufrieden mit dem neuen Langstrecken-Großraumtyp Boeing 777-9 und will diesen wegen mangelnder Datenlage nicht vor Mitte 2023 zulassen. Die FAA bemängelt außerdem Software-Probleme.

Es gibt zwischenzeitlich auch eine gute Nachricht: Der Logistikriese FedEx bestätigte vor dem Wochenende, eine Kaufoption für 20 weitere Boeing 767 F in Festbestellungen umgewandelt zu haben. Zehn der neuen Fracht-Flugzeuge sollen im Zeitraum 2024/ 2025 ausgeliefert werden, zehn weitere im Folgejahr.

An der Börse verpuffte die FedEx-Bestellung am Montag. Die Boeing-Aktie rutschte als Schlusslicht im Dow Jones um 3,4 Prozent ab auf 239,39 Dollar. 

Boeing (WKN: 850471)

Jim Cramer, Moderator der Sendung "Mad Money" auf CNBC, riet interessierten Anlegern, ihr "Pulver trocken zu halten". Möglicherweise werde Boeing zusätzliche Aktien ausgeben, was den Aktienkurs weiter drücken könnte. So könnte man zu einem günstigeren Kurs einsteigen.

Die Verzögerungen bei den Neuentwicklungen verzögern auch eine Erholung der Corona-gebeutelten Boeing-Geschäfte. Zudem würde eine weitere Kapitalmaßnahme den Boeing-Kurs nochmals drücken. Zuletzt testete der Dow-Jones-Wert die gleitende 50-Tage-Linie bei 239,48 Dollar. DER AKTIONÄR rät Anlegern, bei Boeing an der Seitenlinie zu verharren.

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