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Airbus: Lob vom Boeing-Chef für Langstrecken-Typ A321XLR

Airbus: Lob vom Boeing-Chef für Langstrecken-Typ A321XLR
Foto: Airbus
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08.06.2021, 11:45 ‧ Martin Mrowka

Die Corona-Krise scheint beim europäischen Flugzeugbauer allmählich abgehakt. Airbus konnte im Mai mehr Verkehrsflugzeuge ausliefern als im Vormonat. Konkurrent Boeing leidet derweil weiter unter Verzögerungen. Dessen Vorstandschef lobt das neue Airbus-Langstreckenmodell A321XLR – und kündigt gleichzeitig ein ähnliches Modell an.

Der Flugzeugbauer Airbus hat im Mai mehr Verkehrsflugzeuge ausgeliefert als im April. Diesmal übergab der Konzern 50 neue Maschinen an seine Kunden. Im April waren die Auslieferungen auf 45 Maschinen zurückgegangen, nachdem der Hersteller im März 72 Maschinen ausgeliefert hatte. In den ersten fünf Monaten des Jahres verließen nun bereits insgesamt 220 Maschinen die Airbus-Werke.

Airbus-Chef Guillaume Faury will im laufenden Jahr mindestens ähnlich viele Flugzeuge ausliefern wie im Vorjahr. Da hatte der Hersteller 566 Maschinen an seine Kunden übergeben, nachdem es im Rekordjahr 2019 noch 863 gewesen waren.

Wegen der Corona-Pandemie hat der Konzern seine Produktion um rund 40 Prozent gedrosselt. Ab dem Sommer will er sie aber wieder etwas ausweiten und in den kommenden Jahren kräftig hochfahren (DER AKTIONÄR berichtete). Unterdessen sammelte Airbus im Mai auch sieben Neubestellungen ein, kassierte aber auch drei Stornierungen von Flugzeug-Aufträgen.

Die Airbus-Aktie erklimmt am Dienstag die 112-Euro-Marke und notiert damit so hoch wie zuletzt Anfang März 2020.

Airbus (WKN: 938914)

Vor allem mit dem neuen Langstreckenmodell A321XLR hat Airbus einen Nerv getroffen. Allein für diesen Typ liegen 450 Bestellungen vor, schreibt Aero.de. Ausgeliefert wird der neue Flieger jedoch erst ab 2023.

US-Konkurrent Boeing will schon bald ein Gegenkonzept zum Airbus A321XLR präsentieren. Das deutete Boeing-Chef David Calhoun in einer Analystenrunde an. Er hat sich dabei als Fan der A321XLR geoutet. "Mir gefällt alles daran", bekannte der Boeing-Chef laut Nachrichtenagentur Bloomberg. "Das ist ein gutes Flugzeug." Der Vorsprung von Airbus sei in diesem Segment laut Calhoun für Boeing aber nicht uneinholbar. (Mit Material von dpa-AFX)

Airbus hat die Nase eindeutig vor Boeing. Die Probleme der Amerikaner begünstigen seit Monaten das Geschäft der Europäer. Auch die Airbus-Aktie dürfte sich auf absehbare Zeit besser als der Dow-Jones-Wert entwickeln. Engagierte Anleger halten ihre Papiere. DER AKTIONÄR hat ein Kursziel von 130 Euro ausgegeben.

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