Der Softwareriese Microsoft führt mit einem Plus von rund vier Prozent am Freitag den Dow Jones an. Durch den Kurssprung ist die Aktie auf den höchsten Stand im laufenden Jahr geklettert. Am Markt kommen neue Funktionen für die Anwendung Copilot gut an, mit denen Microsoft unter anderem Claude von Anthropic mehr Wettbewerb liefern soll.
Die aktualisierte Copilot-App kann sowohl programmieren als auch komplexe Produktivitätsaufgaben bewältigen. Durch die erweiterten Funktionen sollen mehr Office-365-Kunden für die Angebote zahlen. Trotz der dominanten Stellung bei Unternehmenssoftware ist Microsoft bisher mit seinem wichtigsten KI-Produkt noch kein durchschlagender Erfolg gelungen. Nur sieben Prozent der weltweit mehr als 450 Millionen Office-365-Kunden nutzen die KI-Erweiterung, heißt es bei CNBC.
Eine bedeutende Änderung: Der „365 Copilot“ für Wissensarbeit und der Programmier-Assistent „GitHub Copilot“ werden mit der neuen App zu einem Produkt gebündelt. OpenAI und Anthropic haben bereits ähnliche benutzerfreundliche Angebote im Portfolio. Künftig sollen Kunden bei Microsoft Copilot nicht per Abo-Gebühren bezahlen, sondern für die Bereiche „Cowork“, „Code“ und „Autopilot“ der neuen App nutzungsabhängig bezahlen – ein ähnliches Abrechnungsmodell wie bei anderen KI-Produkten.
Lob für die neuen Funktionen gab es von RBC-Analyst Rishi Jaluria. Diese seien vor allem deshalb bemerkenswert, weil sie Aufschluss über die sich weiterentwickelnde KI-Schnittstellenebene gebe. Sein Kursziel für Microsoft lautet weiter 640 Dollar. Angesichts eines Potenzials von fast 25 Prozent lautet das Votum entsprechend „Outperform“.
Microsoft will mit seiner KI-Erweiterung mehr Kunden ansprechen. Das kommt am Markt gut an. Die Aktie notiert so hoch wie nie 2026. Damit hat sich das Chartbild noch einmal deutlich aufgehellt. DER AKTIONÄR ist langfristig unverändert bullish gestimmt für den Softwareriesen. Anleger können nach wie vor zugreifen.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Microsoft.
Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Autor hält unmittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Microsoft.
Heute, 20:51
Bei Google bevorzugen