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05.05.2020 Thobias Quaß

Electronic Arts vor den Zahlen: Darauf kommt es jetzt an

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Electronic Arts

Electronic Arts (EA) legt vor: Als erstes Unternehmen der Gamingbranche präsentiert die Spieleschmiede heute nach US-Börsenschluss die Zahlen für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2019/20. Die Vorzeichen sind stark, denn Videospiele sorgten im März für 75 Prozent des Datenstroms im Internet – auch wegen der Onlinefeatures in EA-Spielen. Daraufhin setzte die Aktie zum Comeback an und legte seit Anfang April über 34 Prozent zu.

Ebenfalls im März schossen die Verkäufe für Videospiele und Konsolen verglichen zum Februar um 65 Prozent in die Höhe – der umsatzstärkste Monat der Branche seit 2008. Davon profitiert natürlich auch EA: Durchschnittlich 70 Prozent der Quartalsumsätze kommen von Konsolenspielern, die Online-Zusatzinhalte für unter anderem FIFA oder Battlefield kaufen. 

Im vierten Quartal erwarten die Analysten einen Umsatz von insgesamt 1,18 Milliarden Dollar (13,2 Prozent weniger als im Vorjahresquartal). Der Gewinn pro Aktie soll mit 0,97 Dollar auf dem Vorjahresniveau liegen.

Onlineservices zahlen sich jetzt aus

Wegen der Pandemie geht EA davon aus, dass die kostenpflichtigen Zusatzinhalte und Online-Mehrspieler-Modi im Geschäftsjahr 2019/20 45 Prozent des Gesamtumsatzes (Schätzung: 5,48 Milliarden Dollar) ausmachen. Allein FIFAs Onlineturniere sollen dank ausgefallener Fußballspiele für knackige 28 Prozent des Umsatzes (zuvor jährlich um die 16 Prozent) stehen.

Die Umsatzschätzung der Experten stammt aus der Zeit vor den Lockdowns im März. Deshalb hat EA eine gute Chance, die Schätzungen dank Corona zu übertreffen. Sollte das gelingen, steht einem Ausbruch der Aktie über das bisherige 52-Wochen-Hoch bei 118,69 Dollar nichts im Wege. Aufgrund der soliden Umsatzaussichten und des Comebacks des Anteilsscheins (2020er-KGV von 30 vs. Activision Blizzard 2020er-KGV von 34 und Take-Two 2020er-KGV von 46) ist Electronic Arts eine Empfehlung des AKTIONÄR.

Electronic Arts (WKN: 878372)