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19.05.2021 Benjamin Heimlich

Suse-Börsengang: Dieser Auftakt war nichts für schwache Nerven

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EQT AB

Ein IPO wie eine Achterbahnfahrt legte am Mittwoch der Software-Konzern Suse in Frankfurt hin. Nachdem die Aktien des Börsenneulings in den ersten Minuten kräftig abtauchten, erholte sich der Kurs in der Folge wieder und notiert aktuell leicht im Plus. Die Pläne des Unternehmens sind dagegen solide und vernünftig.

Schon der erste Kurs lag mit 29,50 Euro etwas unter dem Ausgabepreis von 30 Euro. Binnen Minuten sackten die Papiere des Linux-Software-Anbieters dann um mehr als acht Prozent auf 27,50 Euro ab. Fast genauso schnell drehte die Aktie danach und stieg bis auf 30,67 Euro, um anschließend wieder auf etwa 30,30 Euro wieder nachzugeben.

Insgesamt nahmen Suse und der Eigentümer EQT mit dem Börsengang rund 1,1 Milliarden Euro ein. Bereits vor dem IPO hatten die Investmentgesellschaften Capital Research Global Investors und GIC Private Limited zugesagt, Aktien im Wert von 340 Millionen Euro zu kaufen.

Ein Teil der Einnahmen, die dem Nürnberger Konzern zufließen, soll laut dem Management für Zukäufe eingesetzt werden. Suse war bereits in der Vergangenheit über Akquisitionen gewachsen und hatte sich beispielsweise durch die Übernahme von Rancher Labs im Cloud-Geschäft breiter aufgestellt.

Mit dem Börsengang von Suse ist in Frankfurt bereits das dritte Milliarden-IPO geglückt. Anleger, die bei der Zuteilungsphase zum Zuge kamen, lassen ihre Gewinne laufen.