Am Donnerstag haben die roten Vorzeichen bei den großen US-amerikanischen Indizes dominiert. Vor allem die schwachen Zahlen der Google-Mutter Alphabet vom Mittwoch nach Handelsschluss in den USA drückten auf das Gemüt. Aber auch einige andere Unternehmen enttäuschten mit ihren Quartalsberichten.
Im Dow Jones ging die rote Laterne an Alphabet. Die Aktie verlor prozentual zweistellig, nachdem das Unternehmen insbesondere ergebnisseitig die Markterwartungen verfehlte.
Aber auch der weltgrößte Baumaschinenhersteller Caterpillar konnte mit der jüngsten Quartalsbilanz nicht überzeugen. Das Unternehmen konnte zwar die Erwartungen erfüllen. Angesichts der zuletzt immer noch hohen Bewertung des Unternehmens straften Anleger den Titel mit einem Minus von rund zehn Prozent ab.
Knapp fünf Prozent büßte im amerikanischen Leitindex die Aktie von Salesforce ein. Das Papier litt unter den schwachen Vorgaben des Software-Riesen ServiceNow, der mit einem schwachen Ausblick auf das Schlussviertel für lange Gesichter unter den Anlegern sorgte. Der Titel sackte um gut ein Viertel ab.
Neben ServiceNow enttäuschte mit Fortinet ein weiteres Unternehmen aus dem S&P 500 die Anleger. Der Titel crashte ebenfalls um gut 20 Prozent. Prozentual zweistellig verlor auch die Aktie von Marvell Technology. In einem ohnehin schwachen Markt für Tech-Titel gingen Anleger hier in die Defensive, nachdem das Unternehmen laut einem Bloomberg-Bericht an der Übernahme von Lumentum arbeite.
Doch es gab auch Gewinner: Eli Lilly erhöhte die Umsatzprognose nach einem starken dritten Quartal. Die Aktie stieg daraufhin auf ein neues Rekordhoch.
Das schwache Abschneiden von Alphabet hat die Wall Street am Donnerstag spürbar belastet. Dazu gesellten sich enttäuschende Zahlen von anderen Größen wie ServiceNow, Caterpillar oder Fortinet. In der kommenden Woche werden weitere Schwergewichte ihre Zahlen zum vergangenen Quartal vorlegen. DER AKTIONÄR wird darüber berichten.
Hinweis auf Interessenkonflikte:
Aktien der ServiceNow befinden sich in einem Real-Depot der Börsenmedien AG.
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