22.11.2019 Thomas Bergmann

DAX: China und USA spielen mit den Märkten

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Nach Ablauf der Berichtssaison steht der amerikanisch-chinesische Handelsstreit wieder einmal im Mittelpunkt des Anlegerinteresses. Eigentlich sollte der sogenannte "Phase-1-Deal" schon längst unter Dach und Fach sein, doch Trump gehen die Zugeständnisse der Chinesen nicht weit genug. Peking selbst ist an einer Lösung interessiert, doch die Märkte zögern.

China ist im Handelsstreit mit den USA weiter an einer Einigung interessiert. Sein Land wolle auf gleichberechtigter Basis und im gegenseitigen Respekt an einer "Phase 1"-Vereinbarung arbeiten, sagte Staatspräsident Xi Jinping bei einer Veranstaltung.

Wenn nötig, werde China in dem Streit aber "zurückschlagen", auch wenn es sich aktiv dafür einsetze, dass es keinen Handelskrieg gebe. Sein Land habe "diesen Handelskrieg nicht angefangen" und wolle ihn auch nicht.


Die Unsicherheit bezüglich einer Einigung im Handelsstreit hat wieder deutlich zugenommen. Kommt es vor dem 15. Dezember nicht zu einem Deal, drohen sogar höhere Strafzölle als vorgesehen. DER AKTIONÄR bleibt deshalb an der Seitenlinie. Mehr dazu im "DAX-Check".