Die Comebacks nach Corona
13.01.2021 Nikolas Kessler

Bitcoin: Starkes Signal nach dem Crash

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Bitcoin

Vom Allzeithoch bei knapp 42.000 Dollar ist der Bitcoin zuletzt deutlich zurückgekommen. Die runde Marke von 30.000 Dollar hat dem Kursrutsch zu Wochenbeginn jedoch standgehalten, seitdem ging es wieder moderat aufwärts. Das starke Momentum der letzten Wochen scheint zunächst verflogen, doch vorbei ist die Rallye deswegen noch nicht.

Der Bitcoin ist heiß gelaufen. Auf dem Weg zum Rekordhoch bei 41.947 Dollar am vergangenen Freitag hat er sich innerhalb eines Monats mehr als verdoppelt und auf 3-Monats-Sicht fast vervierfacht. Selbst die Kryptowährung, die für ihre explosionsartigen Kursbewegungen berühmt und berüchtigt ist, kann ein solches Tempo nicht ewig halten.

Konsolidierung auf hohem Niveau

Der Rücksetzer um mehr als 25 Prozent seit dem Wochenende schmerzt jeden Krypto-Fan und –Investor, war aber nur eine Frage der Zeit. Was hoch steigt, kann auch tief fallen. Die derzeitige Korrektur hilft, den Markt etwas zu entspannen und das Fundament für eine nachhaltigere Aufwärtsbewegung zu schaffen.

Mit Blick auf das Chartbild stimmt dabei optimistisch, dass die Marke von 30.000 Dollar gehalten hat und der Kurs sich seitdem wieder deutlich nach oben absetzen konnte. Am Dienstag sah es bereits wieder nach einem Test der 37.000er-Marke aus.

Nachfrage ungebrochen

Hinzu kommt: Die Nachfrage nach Bitcoin scheint durch den Flash-Crash kaum gelitten zu haben. Das Branchenportal cointelegraph.com berichtete am Dienstag unter Verweis auf Daten von den Future- und Optionenmärkten, dass professionelle Investoren nach wie vor mit steigenden Notierungen rechnen. Auch Anteile am Bitcoin Trust des größten Krypto-Vermögensverwalters Grayscale werden demnach weiterhin mit einem deutlichen Aufschlag gehandelt – ein starkes Signal für die anhaltend hohe Nachfrage nach Bitcoin.

Quelle: coinmarketcap.com

Die Konsolidierung auf hohem Niveau setzt sich am Mittwochvormittag zunächst fort. Auf Sicht von 24-Stunden verliert der Bitcoin im Einklang mit dem schwächelnden Krypto-Gesamtmarkt rund 4,5 Prozent.

Auch wenn sich die Korrektur zunächst womöglich noch einmal beschleunigen könnte, rechnet DER AKTIONÄR mittel- und langfristig mit weiter steigenden Kursen. Mutige Anleger nutzen den Rücksetzer vom Hoch daher als Chance für den (Nach-)Kauf.

Hinweis nach §34 WPHG zur Begründung möglicher Interessenkonflikte: 

Der Vorstandsvorsitzende und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Autor Nikolas Kessler ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren: Bitcoin.

Aktien oder Derivate, die in diesem Artikel besprochen / genannt werden, befinden sich im "AKTIONÄR Depot" von DER AKTIONÄR.


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