Kommentar: So spannend war die Künstliche Intelligenz nie! Einerseits geht der Boom dank immer neuer Milliarden-Investitionen weiter, doch andererseits warnt eine Short-Legende. Es gibt nun einen wichtigen Favoritenwechsel.
Goldrausch im Wilden Westen: Tausende rannten los, viele gruben an falschen Stellen, erschossen sich gegenseitig, blieben auf der Strecke – doch einige wurden legendär reich. Ein solch wildes Durcheinander ist gerade im KI-Sektor zu beobachten. Shortseller-Cowboy Michael Burry zieht quasi den Revolver und rückt die aggressiven Finanzierungspraktiken für KI-Datencenter in die Nähe der Enron-Pleite von 2001.
(Dieser Kommentar ist im AKTIONÄR Hot Stock Report 29/2026 erschienen und aktualisiert)
Jensen Huang schießt zurück: Die mit Partnern wie BlackRock geplante Finanzierungsplattform, die 500 Milliarden Dollar für Kunden mobilisieren soll, basiere auf „realer Nachfrage“. Doch die ersten Warnzeichen sind da: Dank neuer, günstiger KI-Modelle aus China sind die Preise für die KI-Token-Berechnung im August um 20 Prozent gefallen und haben sich damit seit Ende Mai halbiert.
Nvidia $NVDA reminds Michael Burry of Enron 🚨 🚨 Damn! pic.twitter.com/PJFUV5g3Fq
— Barchart (@Barchart) August 13, 2026
Das kann ein Problem für OpenAI werden – doch Kunden von KI-Compute reiben sich die Hände und freuen sich nun auf noch schnellere und günstigere KI-Anwendungen. Was die Kostenrechnung für Anthropic und Ci ins Wanken bringt, freut Anwender der KI und Spezialisten für KI-Agenten. Der KI-Agenten-Markt kann sich bis 2030 auf 50 Milliarden Dollar glatt verfünffachen. Wir kaufen ergänzend zur Depot-2030-Aktie Nvidia (1.110 Prozent seit Kauf) einen KI-Automatisierungs-Spezialisten.
With open model token prices rising, one can guess what is going on at Anthropic and ChatGPT.
— zerohedge (@zerohedge) August 13, 2026
What happens when China floods the world with cheap Ascend chips to power the Chinese open models https://t.co/8u0zDGUgwM pic.twitter.com/NGn3T78UOo
Denn ja, es verschiebt sich vieles. KI-Legende Prof. Sepp Hochreiter sagt mir: „Die Datencenter-Dimensionierung, wie sie in Amerika gerade betrieben wird, ist völlig übertrieben.“ Als ich Professor Sepp Hochreiter vor neun Jahren zum ersten Mal gesprochen habe, lag die Nvidia-Aktie bei fünf Dollar – nun steht sie 45-mal höher. Ich habe den KI-Forscher und Mitentwickler der LSTM-Architektur, einer Schlüsseltechnologie moderner Künstlicher Intelligenz in der neuen HSR-Ausgabe zu unserem KI-Favoriten im Depot 2030 befragt.
Auch wenn große Datencenter-Projekte überdimensioniert scheinen, kleine KI-Server, wie sie unser Depot-2030-Highflyer Lenovo anbietet, sind so gefragt wie nie. „Die Revolution der souveränen KI ist die wichtigste Bewegung seit dem Aufkommen von LLMs“, sagte jüngst Palantir-Gründer Alex Karp. Fazit: Achtung, zu hoch gestapelte Prognosen und Geschäftsmodelle könnten fallen – aber das ist eine gewaltige Chance für neue Firmen.
Neue Chance: Versiebenfachung der KI-Agenten
Fallen die KI-Token-Preise von OpenAI, lohnt sich der Einsatz von KI-Agenten noch mehr. Der Robotic-Process-Automation- und Hyperautomation-Markt kann sich bis 2030 versiebenfachen. Wir kaufen daher einen Hot-Stock neu ins Depot 2030.
Amazon kauft diese Europa-Roboter
Weitere Neuempfehlungen: Ein Geheimtipp, der plötzlich auch KI-Workstations anbietet und bereits im Q2 den Gewinn um 279 Prozent gesteigert hatte. Zudem ganz neu im Depot 2030: Ein Roboterspezialist, der nun Amazon als Kunden gewinnt!
Die neue Ausgabe lohnt sich ganz besonders– jetzt mit 15-Prozent-Preisvorteil den Zugang für 2026 bis 2027 sichern und alle Transaktionen im Depot 2030 und TFA-Depot frühzeitig erhalten.
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Hinweis auf Interessenkonflikte
Der Vorstand und Mehrheitsinhaber der Herausgeberin Börsenmedien AG, Herr Bernd Förtsch, ist unmittelbar und mittelbar Positionen über die in der Publikation angesprochenen nachfolgenden Finanzinstrumente oder hierauf bezogene Derivate eingegangen, die von der durch die Publikation etwaig resultierenden Kursentwicklung profitieren können: Nvidia.
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